Fürst Johann Alois von Oettingen [Lkr. Donau-Ries] [-Spielberg] verleiht als Familienältester und Lehenadministrator des Hauses Oettingen nach dem Tod des Grafen Kraft Wilhelm von Oettingen [-Baldern] Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] für sich und als Lehnsträger seiner inzwischen volljährigen Vettern Gottlieb August und Gotthard Daniel die Riedmühle bei Langenau ("Nau") [Alb-Donau-Kreis] im Ried zu Mannlehen. Die Mühle wird derzeit von dem Müller Johann Buck betrieben. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel und Garten, 2,5 Jauchert Äcker und 3 Tagwerk Mahd. Davon gefallen jährlich 8 Imi Kernen Langenauer Maß, 100 Eier, 2 Enten, 4 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn sowie bei einem Besitzerwechsel je 5 Gulden als Ab- und Auffahrtsgeld. Aufgrund einer besonderen lehnsherrlichen Bewilligung hat der Oettingische Regierungskanzlist Johann Weber als Bevollmächtigter der Beliehenen den Lehnseid geleistet.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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