Hanns Heinrich von Künßberg zum Wehrnstein [Wernstein/Kulmbach], Schmeilsdorf [Schmeilsdorf/Kulmbach], Tüschnitz [Tüschnitz/Kronach] und Nagel [Nagel/Kronach], Brandenburgischer Rat, Erbmarschall des Burggraftums Nürmberg [Nürnberg] und Landschaftsdirektor, belehnt Johann Gottfridt Neydecker zu Bamberg für ihn und ihn als Lehenträger für seine sechs Brüder Daniel, Remigius, Sebastian Ulrich, Johannes, Friederich und Georg, dann Johann Philipp Lorber, kaiserlicher Landgerichtsassessor, und Sebastian Meyer, Ratsbürger zu Bamberg, als Vormünder für die Söhne des Bürgermeisters + Georg Neydecker, Johann Christof, Georg und Paulus, mit Mannlehen der Gich Linie Brunn [Oberbrunn/Staffelstein], nämlich mit einem Hof des Hanns Gradel zu Scheßliz [Scheßlitz/Bamberg], sechs Seldengütern des Antonius Stenzel, Schwarzfärber, Georg Kriebel, Pangraz Körner, Pangraz Marschalck als Vormund für Hanns Ainwich, Michel Einwich, Pangraz Klauderer, mit einer Wiese des Hanns Singer "am Reinsehe zwischen Scheßliz und Wirgaw [Würgau/Bamberg], einem Weinberg des Johann Sauer "ob der mühl uf dem berg", Äckern des Hanns Petz, einen Weingarten des Lorenz Einwich, Feldern des Hanns Starnz in der "Kalten Elsen", dem Schillingsacker des Hanns Horn an der Straße nach Ellern [Burgellern/Bamberg], einem Baumfeld (eh. Weingarten) des Joann Bonalinus, Bambergischer Baumeister, "ob der mühl", einer Wiese des Bartholomae Appel "im Erlach", Äckern in der "Kalten Elsen" des Spitals zu Scheßlitz, einem Acker "auf der Zauchen" des Hanns Marschalck aus Wiesentgich [Wiesengiech/Bamberg], mit einem Hof des Jacob Hülß zu Üzing [Ützing/Staffelstein], einem Hof des Hanns Duesolt zu Schweißdorf [Schweisdorf/Bamberg], eh. im Besitz von + Hanns von Giech zu Zettmannsdorf [Zettmannsdorf/Bamberg], + Cunrad von Giech zu Lißberg [Lisberg/Bamberg] und + Sebastian von Giech zu Köttelsdorf [Köttelsdorf/Bamberg], heimgefallen von + Götz Munzer, von den von Giech verkauft an + Dr. iur. utr. Paulus Neydecker, Propst von St. Gangolf zu Bamberg, nach dem Tod seines Vaters + Jacob Neydecker nun an Johann Gottfridt Neydecker gefallen. Den dreyzehenten Octobris im sechzehnhundert neunundzwanzigsten jahr.

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Staatsarchiv Bamberg
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