Graf Joachim zu Fürstenberg, Heiligenberg und Werdenberg etc., bekundet, daß er seinem Lehensmann Wilhelm Gremblich v. Jungingen zu Hasenweiler seinen eigenen Hof, den Gremblich von ihm zu Lehen trägt, gelegen zu Einhart im Dorf, und von dem Gremblich 26 Scheffel Vesen, 9 Scheffel Hafer, 2 Pfund 12 Schilling 6 Pfennig, 2 Hennen, 6 Hühner, 120 Eier, 6 Schilling für Werksehen (Wergzehnt?), jährl. 1 Seefahrt oder 10 Schilling zu Zins hatte, tauschweise überlassen hat, wofür Gremblich ihm folgende Höfe und Güter übergeben hat: 1 Hof und Gut zu Hasenweiler, mit Haus, Hofraite, Stallung, Stadel, 2 Kraut- und 1 Baumgarten, Acker, Wiese, Holz und Feld, ferner noch 1 Hof und Gut zu Hasenweiler mit Haus, Dreschtenne, Stallung, Hofraite, Speicher, Kraut- und Baumgarten, 1 Hanfland zu Oberdorf samt 1 Grasplatz von 1/2 Jauchert, jeweils mit allen Zugehörungen und Gerechtigkeiten, gemäß einem von Gremblich übergebenen Verzeichnis. Den ersten Hof zu Hasenweiler baut Georg Herman und zinst jährl. 8 Scheffel Vesen, 8 Scheffel Hafer, 5 Pfund Pfennige, 2 Hennen, 8 Hühner, 100 Eier; den zweiten Hof baut Ambroßi Wickher, zinst jährl. 11 Scheffel Vesen, 5 Scheffel Hafer, 4 Pfund Geld, 8 Hühner, 2 Hennen, 120 Eier; die Inhaber der Höfe sind verpflichtet, in der Herbstzeit gegen Lohn zu fahren und Frondienste zu leisten wie andere Hintersassen. Graf Joachim gibt dem Wilhelm Gremblich die vorstehenden Höfe anstatt des Hofes zu Einhart, der nunmehr Gremblichs Eigentum ist, zu Lehen

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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