B-C Disc, 305
B-C Disc Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen)
Causae Discussionum (Zwangsversteigerungen) >> 1601-1700
1624 - 1635
Enthält: Aktenabschriften zur Discussio Schencking-Stöve Schuldner: † Kaspar Schencking, Richter zu Sendenhorst, in erster Ehe verheiratet gewesen mit Anna Ketteler, Tochter des Kordt Ketteler; in zweiter Ehe mit Maria Hülsow, sowie dessen Erbe (Schwiegersohn) Jakob Stöve († 1633), verheiratet mit Christina Schencking (aus erster Ehe des Kaspar Sch.). Haus: Honekamp zwischen Häusern des Dietrich Morrien, gewesenen Hausvogts zu Horstmar, und des Bernd Messing. Käufer des Haupthauses: Sibille und Anna Rexing, Töchter des † Notars Kaspar Rexing; desd Nebenhauses: Steinhauergildemeister Berndt Lammers (Lamberts, Lammersman) und dessen Ehefrau Anna Essing. Gläubiger: Elsabe von Heiden, Witwe des Bernhard Schopping, und deren Sohn Bernhard Schopping; Elisabeth Schencking im Kloster Niesing, Schwester der Ehefrau des Jakob Stöve; Kaplan Christian Schencking in Vreden, natürlicher Sohn des Richters Kaspar Schencking, vertreten durch den Protonotar Kaspar Bisping; das Kloster Niesing, vertreten durch den Pater Heino Hardenack und die Mutter Gertrud Molle; die Witwe des Johan von Soest; die Kinder des † Johan Halsbandt auf der Hörsterstraße, vertreten durch die Vormünder Berndt Halsbandt und Johan Conerding; Dietrich zum Conert (Conerding) und dessen Frau Agata auf dem Honekamp; Hofgerichtsprokurator Johan Niehaus und dessen Ehefrau Agnes Nagel sowie deren Schwiegersohn Lic. Henrich Saurman; Dietrich Schotteler, Sohn dersd Pfennigmeisters Johan Schotteler, verheiratet mit Else Körman, später dessen Kinder Dietrich (später Pastor in Herbern), Judith und Maria; die Erben des Johan Schreiber und seiner Frau Gertrud Voss, namentlich a) Herman Schreiber, Notar am Offizialatsgericht, b) Johan Schreiber, c) Johan Hobbeling, fürstlich münsterscher Sekretär; Lic. Dietrich zum Sande; Kramer Bernhard Schmedding; die Witwe des Ratsherrn Gerhard Varwick und deren Schwiegersohn Johan von Öseden; Henrich Schmits und dessen Ehefrau Anna Stöve, ehedem Witwe des Henrich Neuhaus, Schwester des Schuldners Jakob Stöve; Bernhard Greving und dessen Ehefrau Anna Stöve, ehedem Witwe Langeneick. Anlagen: 1. bis 4: siehe Nr. 117 5. 1564 am Abend Martini (November 10): Rentverkauf. 6. 1574 September 8: Bürgschaft für einen in Köln wegen Deflorationsversuchs verklagten und in Haft genommenen Münsterschen Domvikars. 7. 1600 Juni 8: Schadlosbrief. 8. 1582 Februar 1: Rentverkauf. 9. 1599 November 12: Auszug aus dem Testament Ketteler.
Archivale
Verweis: siehe Nrn. 117 und 405
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ
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