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Eberhard v. Eppstein verkauft an Graf Johann v. Katzenelnbogen und dessen Frau Anna sein Dorf Seilfurt mit allem Zubehör (Die Pertinenzformel stim...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1425 Mai 1
Konz. Staatsarchiv Darmstadt, Raunheim (mit Nr. 3260 in eins gearbeitet); Ausfertigung Staatsarchiv Darmstadt, Rüsselsheim, stark moderbeschädigt Es liegt nur noch das Siegel Franks bei; Kopie (um 1430) Staatsarchiv Marburg, K. Kopiar 375; Kopie (16. Jh.) Staatsarchiv Matburg, Katzenelnbogen; Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 186; Kasseler Rep. III S. 259
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1425 in die sancte Walpurgis virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eberhard v. Eppstein verkauft an Graf Johann v. Katzenelnbogen und dessen Frau Anna sein Dorf Seilfurt mit allem Zubehör (Die Pertinenzformel stimmt mit der in Nr. 3260 überein.), doch unschädlich der Rechte von Propst und Kapitel des St. Albanstiftes vor Mainz (Das Konz. sah ursprgl. noch ihre ausdrückliche Zustimmungserklärung zu diesem Kauf vor, die jedoch endgültig gestrichen wurde), für 3.000 Gulden, über die er quittiert (Formular wie in Nr. 3260)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers, seines Bruders Gottfried und seines Schwagers Frank v. Kronberg d. Ä.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3261; Wenck I Urkundenbuch 317
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.