Hans Schal aus Michelau, wegen Jagdfrevels im fürstlichen Wildbann landflüchtig gewesen, jedoch auf Fürbitten seiner Freunde, auch mit Rücksicht auf Weib und Kinder wieder eingelassen, gelobt unter Eid, sein Leben lang keinerlei Waidwerk mehr auszuüben und auch niemanden dabei behilflich zu sein. Bürgen (200 fl): Mathis Schal (Vater) und Lienhart Schal (Vetter) aus Michelau, und Bron Urban aus Urbach.
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Hans Schal aus Michelau, wegen Jagdfrevels im fürstlichen Wildbann landflüchtig gewesen, jedoch auf Fürbitten seiner Freunde, auch mit Rücksicht auf Weib und Kinder wieder eingelassen, gelobt unter Eid, sein Leben lang keinerlei Waidwerk mehr auszuüben und auch niemanden dabei behilflich zu sein. Bürgen (200 fl): Mathis Schal (Vater) und Lienhart Schal (Vetter) aus Michelau, und Bron Urban aus Urbach.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 4112
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 7. Band 7: Amt /Vogtei Rosenfeld bis Sindelfingen >> 07.04 Schorndorf, Amt >> 07.04.02 Forst Schorndorf
1506 Dezember 22 (Di nach Thomas Ap.)
Urkunden
Siegler: Martin Rößlin, derzeit Bm., und Wendel Pfister, des Gerichts zu Schorndorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S. m. Pap. Decken
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 S. m. Pap. Decken
Schal, Hans
Michelau : Rudersberg WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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- 7. Band 7: Amt /Vogtei Rosenfeld bis Sindelfingen (Gliederung)
- 07.04 Schorndorf, Amt (Gliederung)
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Namensnennung 3.0 Deutschland