Neubau einer Sekundäreisenbahnstrecke zwischen Wittenberg und Torgau
Vollständigen Titel anzeigen
H 188, Nr. 156 (Benutzungsort: Wernigerode)
39, 10, 173
H 188 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Rackith
Gutsarchiv Rackith >> 01. Patrimonialherrschaft >> 01.03. Landes- und Kreissachen >> 01.03.03. Postwesen, Straßen- und Eisenbahnbau
1873 - 1904
Enthält: Abschriften der Protokolle von Generalversammlungen.- Mitteilung über die erteilte Erlaubnis zum Beginn der Vorarbeiten (Druck).- Situationsplan zur geplanten Sekundärbahn, mit Bahnhöfen und Haltestellen (Druck).- Schreiben zum Neubau der Eisenbahnstrecke Döbeln-Torgau-Wittenberg und Verlängerung der Muldetalbahn Wurzen-Wittenberg über Eilenburg und Düben, mit Plan für die Sekundärbahn von Wittenberg nach Torgau.- Zeitungsausschnitte.- Aufforderung zur Zeichnung von Beiträgen (Druck).- Information über den Ortstermin zur Feststellung entstandener Feuchtschäden bei den Vorarbeiten in den Fluren Bietegast, Lochau und Dorna.- Erhebung über den zu erwartenden Transportbedarf, mit Schreiben wegen der Entscheidung über den zukünftigen Verlauf der Gleisstrecke.- Einigungen zu Grundstücksentschädigungen und erforderliche Baumrodungen.- Entschädigung für den Bau eines Wärterhauses.- Einladung zur Einweihungsfeier der Bahnstrecke am 13. Juli 1890 (mit Extrafahrkarte).- Besichtigung und baupolizeiliche Abnahme der Bahnstrecke.- Besprechungen über den Fahrplan.- Termine wegen der Aufhebung der Wegeschranken auf Rackither Flur.- Schreiben wegen Eisenbahnschlußvermessung, Grundbuchberichtigung und Kostenberechnung.- Vertrag über betroffene Flächenabschnitte des Ritterguts, mit Eisenbahnschlußvermessungsriss (M 1:1000).- Abschrift einer Notiz zur Unterhaltung des Vorflutgrabens an km 6,655.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:26 MESZ