Degenhardus, Dekan der Mescheder Kirche, überträgt die Mühle zu Lederke (Lederike) bei Brilon mit der dabeiliegenden Hufe, die dem Stift zu erblichem Recht gehört, dem Godefrid, dem Sohn des + Gerebert gen. von Mühlen (de Molendino), Bürger zu Brilon, mit Zustimmung des Propstes Wilhelm und des Kapitels zu Lehen. Dafür hat er jährlich zu Martini 18 Schillinge Pfennige, wie sie bei Meschede gängig sind, an den Dechant oder seinen Nachfolger betreffs der Mühle zu entrichten. Der Belehnte erhält die Mühle zu Erbpachtrecht, so wie sein Vater und auch er sie laut einer Urkunde der Äbtissin Agnes innehatten. Solange Godfried und seine Erben von der Mühle und der Hufe den Zins bezahlen, dürfen sie nicht durch den Dekan, das Stift oder den Propst herausgesetzt werden. Siegelankündigung des Dechants, des Propstes Wilhelm und des Kapitels. Zeugen: Jacobus, Pleban in Brilon, Tylemann, sein Kaplan, Lambert, Vikar der Mescheder Kirche, alles Priester, Heinrich Wesceli, Bürgermeister, Hermann Nolthardi, Johannes von Batelinchusen, Herbord von Wülfte (Wolfete), Conrad von Stella, Goswin Sanderi, Detmar Sanderi, Gerhard von Asselen, Hermann von Vrankenbergh, Heinrich von Woldene, Wichmann tho den Eken, Thylemann Bureman, Ratsherren in Brilon. Geschehen und gegeben 1324 März 11 (dominica qua cantatur Reminiscere)