In Gießen vorgetragene Beschwerde und Spolienklage des Riedesel'schen Rentmeisters Johann Kaspar Dunker zu Rudlos und seiner Frau bzw. Witwe, Johanna Katharina Dorothea Dunker, geb. Riegelmann, gegen den katholischen Rentmeister Werner zu Stockhausen und einen gewissen Aule
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F 27 A, 32/58
Zwischenarchivsignatur: F 27 A, Abt. 32 Nr. 53
F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt >> 2 Angelegenheiten von Bediensteten
1722-1726
Enthält u.a.: Beschwerde und Anzeige des Johann Kaspar Dunker an die Regierung in Gießen, (Abschrift)
Enthält u.a.: Schutzpatent des Landgrafen Ernst Ludwig für Johann Kaspar Dunker für seine Klage vor dem Reichskammergericht gegen seinen Herrn Georg (XX.) Riedesel zu Stockhausen wegen Drangsalierung und zugefügter Gewalt, (Abschrift)
Enthält u.a.: Aufforderung der Regierung zu Gießen an die Riedesel Sorge zu tragen, dass der Rentmeister Werner die gegen die Witwe Dunker unternommenen Belästigungen unterlässt, Werner ihr ihren Besitz wieder aushändigt und die Beerdigung ihres Mannes zulassen soll sowie dass zum Schutz Johannas drei Mann des in Gießen liegenden Kreisregiments abgestellt wurden
Enthält u.a.: Beschwerde und Gesuch der Witwe Dunker an die Regierung in Gießen, (Abschrift)
Enthält u.a.: Schutzpatent des Landgrafen Ernst Ludwig für Johann Kaspar Dunker für seine Klage vor dem Reichskammergericht gegen seinen Herrn Georg (XX.) Riedesel zu Stockhausen wegen Drangsalierung und zugefügter Gewalt, (Abschrift)
Enthält u.a.: Aufforderung der Regierung zu Gießen an die Riedesel Sorge zu tragen, dass der Rentmeister Werner die gegen die Witwe Dunker unternommenen Belästigungen unterlässt, Werner ihr ihren Besitz wieder aushändigt und die Beerdigung ihres Mannes zulassen soll sowie dass zum Schutz Johannas drei Mann des in Gießen liegenden Kreisregiments abgestellt wurden
Enthält u.a.: Beschwerde und Gesuch der Witwe Dunker an die Regierung in Gießen, (Abschrift)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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01.07.2025, 13:39 MESZ
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