Bischof Hermann von Würzburg genehmigt die eigentümliche Überlassung von 7 Morgen Weinberg bei Segeniz durch Cunrad von Nuwenburch und seinen verstorbenen Bruder Crafto von N. an Friedrich, Amann (Amanus) von Werda. Dieser hatte die vom Stifte Würzburg zu Lehen gehenden Weinberge um 10 Mark Silber seinerzeit von den beiden Brüdern eingetauscht und bisher in deren Namen als Lehen inne. Jetzt erkaufte er sie um 10 lb. Heller. Die Genehmigung wird erteilt, nachdem Cu{o}nrad von N. statt dieser Weinberge dem Stift W. durch Cu{o}nrad von Ippensheim für sich und im Namen seiner Ehefrau Gertrud seine Güter zu Tytenheim übergeben hatte. Die Übergabe an den Amann von Werda erfolgt durch seinen Vertreter ("nuntius") Heinrich von Geishart. Von den Weinbergen sollen dem Dom in W. ("sto. Kyliano et suis sociis") auf den Altar des hl. Pantaleon in Capitolio jährlich 2 lb. Wachs geleistet werden. - Zeugen: Arnold, Diakon; Friedrich, Kantor; Heinrich, Kustos; Friederich von Gundelach; Arnold, Kämmerer; Mag. Walter von Tannenberch und Godefrid Kipilingus, alle Domherrn zu W.; Mag. Hermann, Schreiber; Otto, Pfarrer von Meiningen; Berenger v. Werda; Gunther von Nuwenburch; Godefrid, Kämmerer, und Walpert Torso.
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Bischof Hermann von Würzburg genehmigt die eigentümliche Überlassung von 7 Morgen Weinberg bei Segeniz durch Cunrad von Nuwenburch und seinen verstorbenen Bruder Crafto von N. an Friedrich, Amann (Amanus) von Werda. Dieser hatte die vom Stifte Würzburg zu Lehen gehenden Weinberge um 10 Mark Silber seinerzeit von den beiden Brüdern eingetauscht und bisher in deren Namen als Lehen inne. Jetzt erkaufte er sie um 10 lb. Heller. Die Genehmigung wird erteilt, nachdem Cu{o}nrad von N. statt dieser Weinberge dem Stift W. durch Cu{o}nrad von Ippensheim für sich und im Namen seiner Ehefrau Gertrud seine Güter zu Tytenheim übergeben hatte. Die Übergabe an den Amann von Werda erfolgt durch seinen Vertreter ("nuntius") Heinrich von Geishart. Von den Weinbergen sollen dem Dom in W. ("sto. Kyliano et suis sociis") auf den Altar des hl. Pantaleon in Capitolio jährlich 2 lb. Wachs geleistet werden. - Zeugen: Arnold, Diakon; Friedrich, Kantor; Heinrich, Kustos; Friederich von Gundelach; Arnold, Kämmerer; Mag. Walter von Tannenberch und Godefrid Kipilingus, alle Domherrn zu W.; Mag. Hermann, Schreiber; Otto, Pfarrer von Meiningen; Berenger v. Werda; Gunther von Nuwenburch; Godefrid, Kämmerer, und Walpert Torso.
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 1259/a
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992)
Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992) >> 5. Kloster Auhausen
1234 Oktober 1
Urkunden
ger
Literatur: ...
Originaldatierung: actum anno domini MCCXXX quarto Kal. Octobrio; ind. VIII; episc. nostri anno decimo.
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1234
Monat: 10
Tag: 1
Äußere Beschreibung: Insert in der Urk. v. 1245 II 16, Würzburg (Urk. Brand.-Ansbach Nr. 1265).
Originaldatierung: actum anno domini MCCXXX quarto Kal. Octobrio; ind. VIII; episc. nostri anno decimo.
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1234
Monat: 10
Tag: 1
Äußere Beschreibung: Insert in der Urk. v. 1245 II 16, Würzburg (Urk. Brand.-Ansbach Nr. 1265).
Hermann (Bischof)
Nuwenburch, Konrad von
Nuwenburch, Crafto von
Friedrich (Asmann von Werda)
Ippensheim, Konrad von
Gertrud
Arnold (Diakon)
Friedrich (Kantor)
Heinrich (Kustos)
Gundelach, Friedrich von
Arnold (Kämmerer)
Tannenberg, Walter von (Domherr zu Würzburg)
Godefrid (Domherr)
Hermann (Schreiber)
Otto (Pfarrer von Meiningen)
Werda, Berenger v.
Neuburg, Gunther von
Godefrid (Kämmerer)
Torso, Walpert
Würzburg
Segnitz (Lkr. Kitzingen)
Dittenheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Meiningen, Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Fürstentum Ansbach, Urkunden vor 1401 (Münchner Abgabe 1992) (Bestand)
- 5. Kloster Auhausen (Gliederung)