1578 Sept. 20, Schloss Ellwangen Christoph [von Freyberg], Propst zu Ellwangen, bewilligt Wilhelm [VI.] Adelmann von Adelmannsfelden (#74) zu Neubronn, den [am 5. März 15]76 von seinem Sohn Erhard [II.] (#85) dessen Braut Maria Eckbrecht von Dürkheim zugesagten Verweisungsbrief über das Heiratsgut von 2500 fl Hauptgut und 125 fl jährlichem Zins [s. U 119], die Wilhelm derzeit nicht auf eigene Güter versichern kann, auf vom Stift Ellwangen zu Lehen gehende Güter auszustellen. Es handelt sich um den Faulherrnhof, den Margaretha Franckh in Pacht hat, sowie um Falllehen in Reichenbach, die jeweils mit Abgaben und Diensten aufgeführt sind, nämlich die Höfe des Hans Borsch, Hans Furst, Adam Theiss und Christ Baur gen. Hennenchrist sowie die Schmiedsselde, die Hans Gackh als Erbgut innehat, ferner den Zehnt aus dem Faulherrnhof und zu Reichenbach. Der Propst verleiht die Lehenstücke dem Wilhelm Adelmann als Träger seiner Schwiegertochter. Stirbt Wilhelm vor seiner Schwiegertochter, so hat sie binnen Jahresfrist einen neuen Lehenträger zu stellen. Stirbt Erhard [II.] vor seiner Ehefrau und erlischt mit ihm das Geschlecht der Adelmann, so bleibt es dem A. überlassen, ob er die heimgefallenen Lehen an die Witwe ausgibt. Falls nicht, erhält diese als Widerlage und Verweisung auf Lebenszeit jährlich 125 fl. Siegler: der A. (Unnser Secreth) Ausf. Perg. - 1 Sg. in Holzkapsel mit Deckel - U.: der A. - Rve, 1. mit dem Betreff Lehenbrieff und dem Datum 1587 gestr. Altsignatur(en): Nro. II (B gestr.) C (rote Tinte); - XXXIII (Bleist. gestr.); - 84 (Bleist.); - III A 2 c

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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