Kriegssachen (Bestand)
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NLA HA, Cal. Br. 16
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.2 Akten >> 1.1.2.2 Auswärtiges und Reichssachen
1499-1800
Bestandsgeschichte: Der Bestand Cal. Br. 16 umfasst die Militärakten der Calenberger Herzöge für den Zeitraum von 1499 bis 1715 sowie als Anhang diejenigen des Kurfürsten Ernst August als Bischof von Osnabrück.
Im September 1948 wurde der Bestand unter Aufrechterhaltung der alten Ordnung vom Archivangestellten H. Lathwesen unter Aufsicht von Dr. Diestelkamp neu verzeichnet. Während des Zweiten Weltkrieges war der Bestand nach Schloss Schwöbber bei Hameln ausgelagert. Bei der Besetzung durch die Amerikaner im April 1945 verbrachten diese die in einem Schlossflügel trocken gelagerten Akten in die Keller. Durch eingedrungene Feuchtigkeit erlitten einzelne Stücke schwere Wasserschäden, sodass sie restauriert werden mussten, um sie vor völliger Vernichtung zu bewahren.
Unter dem Gliederungspunkt "Kriegsbegebenheiten" befinden sich Aktenfaszikel (Cal. Br. Nr. 30, 32, 41, 45, 56, 66, 68, 72, 76, 90, 93), die inhaltsmäßig nicht hierher gehören. Sie wurden jedoch in der alten Ordnung belassen, weil nach der Vernichtung der alten Unterlagen nicht mehr festgestellt werden kann, warum sie bei der Neuordnung der Bestände des Staatsarchivs Hannover hier eingereiht wurden.
Hannover, den 29. September 1948
Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Januar 2007
Bearbeiter: H. Lathwesen/Dr. Diestelkamp 1948
Im September 1948 wurde der Bestand unter Aufrechterhaltung der alten Ordnung vom Archivangestellten H. Lathwesen unter Aufsicht von Dr. Diestelkamp neu verzeichnet. Während des Zweiten Weltkrieges war der Bestand nach Schloss Schwöbber bei Hameln ausgelagert. Bei der Besetzung durch die Amerikaner im April 1945 verbrachten diese die in einem Schlossflügel trocken gelagerten Akten in die Keller. Durch eingedrungene Feuchtigkeit erlitten einzelne Stücke schwere Wasserschäden, sodass sie restauriert werden mussten, um sie vor völliger Vernichtung zu bewahren.
Unter dem Gliederungspunkt "Kriegsbegebenheiten" befinden sich Aktenfaszikel (Cal. Br. Nr. 30, 32, 41, 45, 56, 66, 68, 72, 76, 90, 93), die inhaltsmäßig nicht hierher gehören. Sie wurden jedoch in der alten Ordnung belassen, weil nach der Vernichtung der alten Unterlagen nicht mehr festgestellt werden kann, warum sie bei der Neuordnung der Bestände des Staatsarchivs Hannover hier eingereiht wurden.
Hannover, den 29. September 1948
Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Januar 2007
Bearbeiter: H. Lathwesen/Dr. Diestelkamp 1948
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST