Verzicht des Wäppners Marquard, Sohn des verstorbenen Marquard von Obergrenzebach, auf das Patronatsrecht ebd. und verschiedene Güter zugunsten Cappels
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Urk. 18, 246
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1327 Febr. 24
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1320-1329
1327 Februar 24
Ausf. Perg. - 3 Sg.: 1. SpitzovSg. des Plebans Nikolaus (restauriert) abh., Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.288 Nr.12. 2. DreieckSg. Simons von Homberg anh.; U.: S SIMONIS DE HOMBERC (Abb.: Küch ebd. S.289 Nr.2). 3. DreieckSg. der Stadt Homberg (restauriert) anh.; U.: SIGILLVM CIVIVM IN HO[...]
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini 1327 in die beati Mathie apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Nikolaus, Pleban in Homberg, Simon gen. von Homberg, 'officiatus', sowie die Ratsherren (proconsules) Gottfried und Heinrich gen. Monich bekunden, daß vor ihnen Marquard, Wäppner (armiger), Sohn des verstorbenen Marquard von Obergrenzebach (superiori Grincenbach), auf alle Ansprüche (omni actioni), die er gegen Abt und Konvent des Stifts Cappel wegen des Patronatsrechts der Pfarrkirche in Grenzebach und verschiedener dortiger und anderer Güter, als deren rechtmäßiger Erbe er sich angesehen hatte, sowie auf sonstige Streitpunkte mit dem Stift verzichtet hat.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Ober (14.Jh.) Grinczenbach. Abrenunciacio Marquardi de Grinczinbach (um 1525) et de iure patronatus ecclesie ibidem. 3a littera. (Inventar 1527) xxxix
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad gen. Voszal (Voszagel) Pleban in Holzhausen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Unarg (Onargus) Wäppner (armiger)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Arfeld
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich gen. von Rotenburg (Rodinberg)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Nikolaus und Simon) und die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 61v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.155
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.61
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Nikolaus, Pleban in Homberg, Simon gen. von Homberg, 'officiatus', sowie die Ratsherren (proconsules) Gottfried und Heinrich gen. Monich bekunden, daß vor ihnen Marquard, Wäppner (armiger), Sohn des verstorbenen Marquard von Obergrenzebach (superiori Grincenbach), auf alle Ansprüche (omni actioni), die er gegen Abt und Konvent des Stifts Cappel wegen des Patronatsrechts der Pfarrkirche in Grenzebach und verschiedener dortiger und anderer Güter, als deren rechtmäßiger Erbe er sich angesehen hatte, sowie auf sonstige Streitpunkte mit dem Stift verzichtet hat.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Ober (14.Jh.) Grinczenbach. Abrenunciacio Marquardi de Grinczinbach (um 1525) et de iure patronatus ecclesie ibidem. 3a littera. (Inventar 1527) xxxix
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad gen. Voszal (Voszagel) Pleban in Holzhausen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Unarg (Onargus) Wäppner (armiger)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Arfeld
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich gen. von Rotenburg (Rodinberg)
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Nikolaus und Simon) und die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 61v
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.155
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.61
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ