Durchführung einer Versteigerung von Gegenständen aus dem Besitz von Professor Dr. Ernst Jenny (Schloss Hohenheim) durch die Kunsthandlung Paul Hartmann in Stuttgart am 26.06.1936
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, K 746 Bü 180
K 746 Bü 173
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, K 746 Reichskammer der Bildenden Künste Landesleitung Stuttgart
Reichskammer der Bildenden Künste Landesleitung Stuttgart >> 2. Sachakten >> 2.2 Aufgabenverwaltung >> 2.2.3 Auktionsaufsicht
1936
Enthält u.a.:
an aufgelistetem Versteigerungsgut:
in der Halle:
- 1 kleines Sofa und Klub-Fauteuil mit Umbau, 1 alte italienische vergoldete Bronzefigur "Prophet", 1 französische Bronzestatue "Napoleon" (1821), 3 Steingut-Krüge ([Design: Richard] Riemerschmid), 1 alte japanische Cloisonné-Vase mit Henkel, 1 Bronzefigur "Anspringender Leopard" (monogrammiert F. B.), 1 chinesische Bronzefigur "Granatapfel mit Drachen und Deckel mit Adler", 2 runde Ledersessel (rotes Leder), 1 rundes Tischchen (schwarz mit Glasplatten und Säulen), dazu 2 Hocker, 2 Sessel und 1 Sofa, 1 Heizungsumbau mit Nische, 1 große Bar mit Zigarrenschrank, 2 Tanagra-Figuren, 1 Seladon-Döschen mit Messingdeckel, 1 Kopenhagener Porzellanfigur "Töpferin", 1 großer Backensessel (mit englischem Plüsch, grün geblümt), 1 Klubsessel (mit Intarsien, Gobelinbezug, braun-violett), 1 Stehlampe in Messingbronze, 1 großer Bronzeleuchter (für eine große Halle), 1 runde japanische Cloisonné-Tee-Dose, 1 Marmor-Kamin mit Spiegel, 1 Interieur (Bauernstube), 1 großer Mossul-Läufer (ca. 18 Jahre alt, 400 x 140 cm), 1 Sumak-Teppich (390 x 235 cm), 1 alter Ghiordes-Gebets-Teppich (200 x 125 cm), 1 alter Ghiordes-Teppich (120 x 140 cm), defekt), 1 deutscher Smyrna-Teppich (650 x 310 cm, blau mit Blumenmuster), 1 in Kupfer getriebene Standuhr, 4 große Palmen;
1 Speisezimmer aus Palisander:
- 1 großes Buffet mit Mahagoni-Umbauten nebst Zubehör (Breite 525 cm, Entwurf von Gustav Goerke), 1 ovaler Auszieh-Tisch mit Bronzefuß, 1 Kredenz, 14 Lederstühle, 1 großer Bronze-Lüster (handgetrieben), 1 runder eichener Tisch (eingelegt mit eingebauten Schränkchen, auf Messingfuß), 1 alter Farahan-Teppich (230 x 408 cm), 1 große Buchara-Decke (275 x 200 cm), 3 Glaskrüge (mit Messing montiert), 2 alte China-Vasen (blau-weiß, 18. Jahrhundert, mit Holzdeckel und Holzuntersätzen), 1 alte Silberschale (Birma);
im Arbeitszimmer:
- 2 rote Klubsessel, 1 runder Ledersessel, 1 Schemel mit Wildleder-Kissen, 4 Glasfenster, 1 Mossul-Läufer (405 x 106 cm), 1 Belutsch-Teppich (378 x 205 cm);
in der Bibliothek:
- 1 Belutsch-Teppich (375 x 200 cm);
im Damenzimmer:
- 1 Japan-Vase (Porzellan, braun, mit Vogeldekor), 1 Japan-Vase (Porzellan, blau), 1 kleine Bronzefigur "Betender Muselmann", 3 griechische Väschen, 3 griechische Schalen, 1 Ton-Ampel, 1 Bronze-Vase, 6 altgriechische Gläser, 1 ostasiatische Bronze, 1 Steingut-Teeservice mit Silberauflage (1 Kaffeekanne, 1 Rahmkanne, 2 Tassen und 1 Schale), 1 italienischer Bronze-Leuchter-Halter (Kopie nach Vorbild aus Pompeji), 2 alte Cloisonné-Schalen, 2 japanische Cloisonné-Väschen, 1 schwarze Wedgwood-Kanne, 1 Sessel mit Gobelinbezug (Palisander, eingelegt), 1 Ölgemälde von [Jean Baptiste] Greuze;
im Schlafzimmer:
- 3 Mahagoni-Schränke mit Perlmuttereinlagen (je 1 Wäsche-, 1 Kleider- und 1 Spiegelschrank), 1 marokkanische Vorlage (150 x 100 cm), 1 Waschtisch mit Marmorplatte, 1 Tischvitrine (weiß gestrichen);
in der Küche u.a.:
- 1 Duell-Pistolenkasten, 1 Paar ziselierter Pistolen, 1 Paar persischer Ampeln;
im Mädchenzimmer:
- 1 Spiegelschrank, 1 Kommode mit 3 Schubladen, 1 polierter Schrank, 1 persischer Helm, 2 Mahagoni-Waschtische mit eingebauten Becken (Marmoraufbauten);
im Gastzimmer u.a.:
- 1 dreiteiliger arabischer Wandschirm.
an aufgelistetem Versteigerungsgut:
in der Halle:
- 1 kleines Sofa und Klub-Fauteuil mit Umbau, 1 alte italienische vergoldete Bronzefigur "Prophet", 1 französische Bronzestatue "Napoleon" (1821), 3 Steingut-Krüge ([Design: Richard] Riemerschmid), 1 alte japanische Cloisonné-Vase mit Henkel, 1 Bronzefigur "Anspringender Leopard" (monogrammiert F. B.), 1 chinesische Bronzefigur "Granatapfel mit Drachen und Deckel mit Adler", 2 runde Ledersessel (rotes Leder), 1 rundes Tischchen (schwarz mit Glasplatten und Säulen), dazu 2 Hocker, 2 Sessel und 1 Sofa, 1 Heizungsumbau mit Nische, 1 große Bar mit Zigarrenschrank, 2 Tanagra-Figuren, 1 Seladon-Döschen mit Messingdeckel, 1 Kopenhagener Porzellanfigur "Töpferin", 1 großer Backensessel (mit englischem Plüsch, grün geblümt), 1 Klubsessel (mit Intarsien, Gobelinbezug, braun-violett), 1 Stehlampe in Messingbronze, 1 großer Bronzeleuchter (für eine große Halle), 1 runde japanische Cloisonné-Tee-Dose, 1 Marmor-Kamin mit Spiegel, 1 Interieur (Bauernstube), 1 großer Mossul-Läufer (ca. 18 Jahre alt, 400 x 140 cm), 1 Sumak-Teppich (390 x 235 cm), 1 alter Ghiordes-Gebets-Teppich (200 x 125 cm), 1 alter Ghiordes-Teppich (120 x 140 cm), defekt), 1 deutscher Smyrna-Teppich (650 x 310 cm, blau mit Blumenmuster), 1 in Kupfer getriebene Standuhr, 4 große Palmen;
1 Speisezimmer aus Palisander:
- 1 großes Buffet mit Mahagoni-Umbauten nebst Zubehör (Breite 525 cm, Entwurf von Gustav Goerke), 1 ovaler Auszieh-Tisch mit Bronzefuß, 1 Kredenz, 14 Lederstühle, 1 großer Bronze-Lüster (handgetrieben), 1 runder eichener Tisch (eingelegt mit eingebauten Schränkchen, auf Messingfuß), 1 alter Farahan-Teppich (230 x 408 cm), 1 große Buchara-Decke (275 x 200 cm), 3 Glaskrüge (mit Messing montiert), 2 alte China-Vasen (blau-weiß, 18. Jahrhundert, mit Holzdeckel und Holzuntersätzen), 1 alte Silberschale (Birma);
im Arbeitszimmer:
- 2 rote Klubsessel, 1 runder Ledersessel, 1 Schemel mit Wildleder-Kissen, 4 Glasfenster, 1 Mossul-Läufer (405 x 106 cm), 1 Belutsch-Teppich (378 x 205 cm);
in der Bibliothek:
- 1 Belutsch-Teppich (375 x 200 cm);
im Damenzimmer:
- 1 Japan-Vase (Porzellan, braun, mit Vogeldekor), 1 Japan-Vase (Porzellan, blau), 1 kleine Bronzefigur "Betender Muselmann", 3 griechische Väschen, 3 griechische Schalen, 1 Ton-Ampel, 1 Bronze-Vase, 6 altgriechische Gläser, 1 ostasiatische Bronze, 1 Steingut-Teeservice mit Silberauflage (1 Kaffeekanne, 1 Rahmkanne, 2 Tassen und 1 Schale), 1 italienischer Bronze-Leuchter-Halter (Kopie nach Vorbild aus Pompeji), 2 alte Cloisonné-Schalen, 2 japanische Cloisonné-Väschen, 1 schwarze Wedgwood-Kanne, 1 Sessel mit Gobelinbezug (Palisander, eingelegt), 1 Ölgemälde von [Jean Baptiste] Greuze;
im Schlafzimmer:
- 3 Mahagoni-Schränke mit Perlmuttereinlagen (je 1 Wäsche-, 1 Kleider- und 1 Spiegelschrank), 1 marokkanische Vorlage (150 x 100 cm), 1 Waschtisch mit Marmorplatte, 1 Tischvitrine (weiß gestrichen);
in der Küche u.a.:
- 1 Duell-Pistolenkasten, 1 Paar ziselierter Pistolen, 1 Paar persischer Ampeln;
im Mädchenzimmer:
- 1 Spiegelschrank, 1 Kommode mit 3 Schubladen, 1 polierter Schrank, 1 persischer Helm, 2 Mahagoni-Waschtische mit eingebauten Becken (Marmoraufbauten);
im Gastzimmer u.a.:
- 1 dreiteiliger arabischer Wandschirm.
1 Bü
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Reichs-/Bundesbehörden und Reichs-/Bundesorganisationen (Tektonik)
- Geschäftsbereich Reichsministerium für Propaganda und Volksaufklärung (Tektonik)
- Reichskammer der Bildenden Künste Landesleitung Stuttgart (Bestand)
- 2. Sachakten (Gliederung)
- 2.2 Aufgabenverwaltung (Gliederung)
- 2.2.3 Auktionsaufsicht (Gliederung)