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Korrespondenzen wegen Beschwerden verschiedener Adliger besonders im Selbacher Grund vor allem derer von Selbach genannt von Lohe, von Bicken, von und zu der Hees, von Holdinghausen sowie von Wilnsdorf genannt Kolb
Korrespondenzen wegen Beschwerden verschiedener Adliger besonders im Selbacher Grund vor allem derer von Selbach genannt von Lohe, von Bicken, von und zu der Hees, von Holdinghausen sowie von Wilnsdorf genannt Kolb
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.1. Angelegenheiten des Landadels in Nassau-Siegen
(1456) 1550-1597, 1656
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Vorschlag des Albrecht von Selbach genannt von Lohe zur Entsendung des Ludwig von Hatzfeld als Kommissar des Rheinischen und Wetterauischen Kreises (1550); Bericht über Junkerangelegenheiten im Amt Siegen in den Jahren 1556-1579; Quittung des Conrad von Selbach genannt Quadfasel zu Zeppenfeld über eine Geldschuld beim Herrn Marschalk (1584); Schreiben des Grafen Ebert zu Solms an Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg wegen einer ausstehenden Erbschaft der verstorbenen Witwe des Caspar von Langenbach (24.07.1594); Abschrift einer Gravamina bzw. Beschwerde der Adligen des Seelbacher Grundes (Conrad und Ernst Engelbert von Selbach) u.a. wegen zu zahlender Kontributionen, Schatzungen, Frondienste, Jagd- und Fischereirechte etc. sowie das Recht der Pfändung (21.03.1595); Schreiben des Jacob Jungmann zu Kirchhagen an Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg wegen seiner Funktion als Unterhändler auf einer stattfindenden Konferenz in Burbach im November 1597 (24.10.1597); Supplik des Conrad von Bicken an Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg wegen des Verkaufs eines Bauern aus Frohnhausen (27.05.1567); Befehl des Grafen Johann VI. zu Nassau-Dillenburg vom 01.10.1567 betreffend die Verhängung einer Geldstrafe an Walther von Diez wegen dessen Konkubine (uneheliche Beywönerin); Bericht des Kellners Jacob Breuer zu Holdinghausen an Graf Johann VI. zu Nassau-Siegen über die Beschwerde der Junker von und zu Holdinghausen wegen ihres Hüttenwerks (11.11.1595); Abschrift eines Lehnsbekenntnisses des Cort von Bicken und Philipp von Bicken aus dem Jahr 1466; Schreiben des Wilhelm von Wallendorf zu Limburg an Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg wegen Bewilligung von Bauholz für dessen Haus nahe am schloss Diez (14.07.1581); Gesuch des Wilhelm von Holdinghausen um Erlaubnis der Abordnung des Hans Kessel zu Ferndorf nach Holdinghausen zur Beaufsichtigung des adligen Hauses (17.11.1583); Korrespondenzen wegen des Gesuchs der Witwe des Christoph von Selbach namens Angelina von Berninghaus um Anordnung eines Vormunds für ihre Kinder (1584); Gegenbericht des Conrad von Selbach genannt Quadfasel an den Grafen zu Nassau-Dillenburg über die ihm vorgeworfene Jagd im Amt Siegen (30.07.1584); Schreiben der Äbtissin Magdalena von der Hees zu Keppel an die Gräfin zu Nassau-Dillenburg wegen des Entlaufens einer Nonne namens Christina (10.11.1585); Korrespondenz des Fürsten Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg wegen der zur Lippe gelegenen Güter des Amtmanns Johann von Selbach (1656); Extrakt aus dem Lehnsregister über die jährlichen Abgaben der Lipper an Zinsen (1656); Abschrift eines Verkaufsbriefs des Johann Kolbe zu Wilnsdorf (15.07.1456); Rechtsstreit zwischen Heinrich Kiffell und Henn Ginsberg zu Wilnsdorf sowie deren Miterben einerseits und Friedrich von Wilnsdorf genannt Kolbe andererseits vor dem Haingericht wegen etlicher Hofleute und Plätze in Wilnsdorf (1556); Gesuche des Junkers Daniel von Mudersbach um Zulassung einiger Wassergräben zur Ablassung seines Weihers bei Driedorf (1584); Rechtsstreit zwischen Hans Weber zu Dornseifen und dem Junker Hans Georg von der Hees wegen der Herrenpflicht aus den Beckerschen Hofgütern (1593). Korrespondenten u.a.: Albrecht von Selbach genannt Lohe, Conrad von Selbach genannt Quadfasel, Ebert Graf zu Solms, Adam Aller (Volpershausen), Landschreiber Otto Schemcker, Jacob Jungmann (Kirchhagen), Conrad von Bicken, Philip von der Hees, Keller Jacob Breuer (Holdinghausen), Wilhelm von Wallendorf (Limburg), Wilhelm von Holdinghausen, Witwe Angelina von Berninghaus (Berninckhuß), Äbtissin Magdalena von der Hees (Keppel), Heinrich Kiffell (Wilnsdorf), Hen Ginsberg (Wilnsdorf), Friedrich von Wilnsdorf genannt Kolbe, Junker Daniel von Mudersbach, Adam Reinhardt Schulthe (Driedorf), Hans Weber (Dornseifen), Philipp Schomler (Siegen).
86 Bl.
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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