Friedrich von Merl (Merle) bekundet, sich mit den Kindern des + Simon Grafen von Sp. wegen seiner Gefangenschaft gesühnt und Urfehde (vruhedam) geschworen zu haben. Bricht er diese, sollen Wilhelm (W.) und Johann (Jo.) Herren von Heinzenberg (Hencenberc) und seine Verwandten von Waldeck (Waltecke), die diese Urkunde besiegeln, den Kindern des Grafen Simon gegen ihn helfen. Die Lehen, die Friedrich vom Herren von Wildenburg (-burc) und Johann Herrn von Braunshorn (Bruns-) hat, fallen dann an die Herren zurück. Wird Friedrich des Bruchs der Vereinbarung beschuldigt, hat der Wildgraf Emich (E.) darüber zu entscheiden. Spricht er gegen Friedrich, hat der den Schaden binnen eines Monats wiedergutzumachen, sonst gelten die erwähnten Regelungen. Es siegeln Friedrich und seine Verwandten (1). (1) Nach den Wappen siegeln außer Friedrich (1) ein Herr von Heinzenberg (2), Johann Herr von Waldeck (3), Philipp Herr von Wildenburg (4) und Johann Herr von Braunshorn (5).

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv