Urban Nißle und Hans Schenbrott, des hl. Geistspitals zu Wald in der Herrschaft Künigsegg verordnete Pfleger, verkaufen um 760 Gulden Landeswährung dem Jergen Miller, gebürtig von Plärith, wohnhaft zu Ostrach, des Spitals Mühle zu Ostrach, unter dem Dorf gelegen, mit Haus, Hofraite, Stadel, Speicher, Garten, Äckern und Wiesen, von denen 1/2 Jauchert Acker neben des Dorfs Espach liegt, heißt Endtenacker, 1 Jauchert bei der Sandgrube, 1/2 Jauchert im Atzenspitz, stößt an den Fronwald und an Walther Murwetzel, 3 Jauchert hinter der Mühle am Garten, 1/2 Jauchert unter dem Mühlhag, 1 Wiese am Laupacher Kirchweg, stößt an die Throlegarten, sowie mit allen Rechten an Grund und Boden, Wunn und Weid, Trieb und Tratt, Wasser und Wasserläufen, auch mit allem Mühlwerk und Mühlzeug, an Steinen, Bädern, Zargen, Wannen, Sieben, Maßen und allem, was am Verkaufstage in der Mühle vorhanden ist, so wie das Spital die Mühle als Eigen innegehabt und benutzt hat. Aus den Äckern geht der gewöhnliche Zehnte, aus der Mühle gehen 3 Pfund 4 Schilling Bodenzins, Vogtrecht und Fastnachtshenne an das Kl. Salem, 4 Pfennig Mayensteuer an die Hsch. Sigmaringen und 3 Schilling an die Gemeinde zu Ostrach von dem Rain hinter der Mühle zwischen den Ahen

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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