Heinrich von Mengerskirchen verschreibt in derselben Weise wie seine (+) Eltern Heinrich und Demud dem Pfarrer der Kirche zu Herborn einen Jahrzins von 1 Malter Korn aus der ihm gehörigen Lachewiese unterhalb Uckersdorf, wofür der Pfarrer sein Jahrgedächtnis mit Vigilien und Seelmesse alljährlich zu begehen hat, mit weiteren Bestimmungen, daß die Gesellen des Pfarrers eine Halbe Wein und der Schulmeister, der mit seinen Schülern bei dem Jahrgedächtnis singt, ebenso der Glöckner, 6 Pfennig zur Beförderung ihres Eifers erhalten sollen.
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Heinrich von Mengerskirchen verschreibt in derselben Weise wie seine (+) Eltern Heinrich und Demud dem Pfarrer der Kirche zu Herborn einen Jahrzins von 1 Malter Korn aus der ihm gehörigen Lachewiese unterhalb Uckersdorf, wofür der Pfarrer sein Jahrgedächtnis mit Vigilien und Seelmesse alljährlich zu begehen hat, mit weiteren Bestimmungen, daß die Gesellen des Pfarrers eine Halbe Wein und der Schulmeister, der mit seinen Schülern bei dem Jahrgedächtnis singt, ebenso der Glöckner, 6 Pfennig zur Beförderung ihres Eifers erhalten sollen.
170 I, U 640
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1351-1375 >> 1368
1368 April 23
Ausfertigung, Pergament, Siegel des Ausstellers erhalten
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig von Schönbach, Priester, Friedrich von Wetzlar, Kellner, Hentze von Dilln, Schöffe zu Herborn
gedruckt Wyss, Hess. NB III. 78 nr. 1086; Abschrift: Abt. 171 Nr. Z 4581
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:10 MESZ