Herzog Sigmund von Österreich beauftragt Johannes Rapp, Lehrer der geistlichen Rechte und Kirchherr zu Riedlingen (Ruedlingen), mit Jörg Truchsess von Waldburg und anderen, einen Schiedstag zwischen Heinrich Ketten und der Stadt Biberach an
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A 0001 / 173
A 0001 Urkunden der Universität (1255-1896)
Urkunden der Universität (1255-1896)
07.11.1467
Enthält: Johannes Rapp, Lehrer der geistlichen Rechte und Kirchherr zu Riedlingen (Ruedlingen), entscheidet Erzherzog Sigmund von Österreich (Insert, Innsbruck 1467 November 10), zusammen mit Meister Conrad Lüllin, Lehrer der geistlichen Rechte und Kirchherr zu Saulgau (Sulgen), und Laurentius Märckly, Baccalaureat der geistlichen Rechte, als Vertreter des Jörg Truchsess von Waldburg, in der kleinen Ratsstube des Rathauses in Waldsee (Walsee) im Streit zwischen Heinrich Ketten, Kirchherr zu Warthausen, mit seinem Fürsprecher Leonhard vom Stein (Stain) einerseits und Bürgermeister und Rat der Stadt Biberach, Essendorf (Essndorf) und den Stadtschreiber Matheus Renger, andererseits.
Streitgegenstand waren die Einkünfte aus den Zehntrechten aus einem Hof der Pfarrei Warthausen, der geteilt worden war. Lediglich der erste Teil, genannt Maier, zahlt den Zehnten, während der Zehnte aus dem zweiten Teil mit einer Wiese, "so der maier howett uff das schloss und usser dem grossen Bomgarten hinderm schloß" von Biberach unter Berufung auf eine Absprache mit dem Vorgänger von Heinrich Ketterer bestritten wird. Das Ketterers und Zahlung des Zehnten an ihn, sofern Erzherzog Sigmund nicht Biberach davon befreit.
Deutsch, Pergament.
Siegel des Ausstellers.
mehrere Dorsualvermerke, u.a. Maldoner Signatur Ii3.
Streitgegenstand waren die Einkünfte aus den Zehntrechten aus einem Hof der Pfarrei Warthausen, der geteilt worden war. Lediglich der erste Teil, genannt Maier, zahlt den Zehnten, während der Zehnte aus dem zweiten Teil mit einer Wiese, "so der maier howett uff das schloss und usser dem grossen Bomgarten hinderm schloß" von Biberach unter Berufung auf eine Absprache mit dem Vorgänger von Heinrich Ketterer bestritten wird. Das Ketterers und Zahlung des Zehnten an ihn, sofern Erzherzog Sigmund nicht Biberach davon befreit.
Deutsch, Pergament.
Siegel des Ausstellers.
mehrere Dorsualvermerke, u.a. Maldoner Signatur Ii3.
1 Schr.
Sachakte
Innsbruck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:06 MESZ