Rücksendung gerichtlicher Ediktalvorladungen flüchtiger Ehemänner vom badischen Hofratskollegium (bzw. der Regierung) in Karlsruhe an das württembergische Ehegericht (Oberjustizkollegium II. Senats) in Stuttgart nach erfolgtem Aushang
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 69 Bü 102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, D 69 Oberjustizkollegium 2. Senats, Stuttgart
Oberjustizkollegium 2. Senats, Stuttgart >> Ehesachen
1806-1808
Enthält: 1) Michael Kriegsvogel, Ehemann der Henrica Veronica Kriegsvogel, geb. Quester, beide zu Unteröwisheim, 1806; 2) Johann Zeitler, Ehemann der Barbara Zeitler, geb. Gerber, beide zu Göppingen, 1806-1807; 3) Abraham Weinmann zu Plattenhardt, Oberamt Stuttgart, Ehemann der Jacobina Weinmann zu Bittenfeld, Oberamt Waiblingen (zwei Vorladungen), 1806-1807; 4) Abraham Schill, Ehemann der Rosina Schill, geb. Jung, beide zu Stuttgart, 1806-1807; 5) Georg Adam Oesterle, Ehemann der Christina Friderica Oesterle, beide zu Brackenheim, 1806-1807; 6) Johann Adam Seuf, Ehemann der Susanna Magdalena Seuf, geb. Kohler, beide zu Sachsenheim, Oberamt Bietigheim, 1807; 7) Christian Gottlieb Mehl, Ehemann der Christiana Mehl, geb. Ellwanger, beide zu Schorndorf, 1807-1808; 8) Christian Gottlieb Bez (Betz), Ehemann der Sophia Christiana Bez (Betz), geb. Welsch, beide zu Stuttgart, 1807-1808; 9) Gottlieb Maier, Ehemann der Anna Maier, geb. Schuler, beide zu Ostdorf, Oberamt Balingen, 1808; 10) Jakob Friedrich Breuning von Feuerbach, 1808; 11) Jakob Kawälder, Ehemann der Johanna Barbara Kawälder, beide von Stuttgart, 1808; Johannes Bauer, Ehemann der Maria Magdalena Bauer, geb. Reiß, beide von Ebingen, 1808
1 Bü, 1 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:47 MEZ