Bestallung des Johann Sigmund Burger als Pfarrer in Artelshofen und Alfalter
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E 49/II Nr. 2524
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1741
Enthält:
1741 April: Bewerbungsschreiben an Hieronymus Wilhelm Ebner, Kirchenpfleger, als Kirchenherrn von Artelshofen, wegen der Pfarrstelle in Artelshofen und Alfalter.
Matthäus Leonhard Felbinger, Michael Christian Hirsch, Johann Sigmund Burger, Wolfgang Moritz Mayer. Außer Burger schreiben alle Bewerber lateinisch.
1741 Mai 8: Examinierung Burgers in der Konventstube des Sebalder Pfarrhofs.
Anwesend: Die Scholarchen Adam Rudolph Geuder, Georg Christoph Volckamer und Burkhard Sigmund Holzschuher.
Kirchenpfleger Hieronymus Wilhelm Ebner ist als Patronatsherr und Tetzelischer Stiftungsadministrator anwesend.
Examinatoren: Johann Herdegen, Prediger in Heilig Geist, und Conrad Friedrich Feuerlein, Prediger an der Frauenkirche.
Das Examen wird in lateinischer Sprache durchgeführt.
Trotz Defiziten im Griechischen und Hebräischen besteht Burger noch so ziemlich.
1741 Mai 16: Ratsverlass.
Adam Rudolph Geuder hatte die Examination Burgers am 10. d. M. mitgeteilt. Da ein noch unentschiedener Streit zwischen dem Scholarchat und dem Landpflegamt schwelt, so wäre der Rat sehr wohl befugt, die Bestätigung Burgers durch das Scholarchat zu kassieren. Um aber jedes Aufsehen zu vermeiden, wird nur bestimmt, dass Pfarrer Burger um die Genehmigung hinsichtlich der Pfarrei Alfalter beim Landpflegamt einkommen soll.
In der Folge wird Burger in Altdorf examiniert und ordiniert, wobei stets nur die Pfarrei Artelshofen genannt wird.
1741 Mai 26: Schreiben des Pflegers Johann Friedrich Pömer, Hersbruck, an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Zur bevorstehenden Amtseinführung Burgers werden der Schulmeister, beide Gotteshauspfleger und die gesamte Gemeinde Alfalter am Sonntag Trinitatis in Artelshofen erscheinen. Der Pfleger selbst ist indisponiert und wird daher den Kastner senden. Adressat hatte in seinem diesbezüglichen Anschreiben die Titulatur Pfarrer zu Artelshofen und Alfaltern verwendet. Schreiber erlaubt sich den Hinweis, dass Alfalter unmittelbar dem Landpflegamt unterstehe.
1741 Mai 28: Bestallungsbrief Burgers, Artelshofen.
Darin erwähnt, dass Burger durch Ebner zum Pfarrer in Artelshofen und Alfalter angenommen worden sei, da Ihro Gnaden diese Pfarrstellen jederzeit zu verleihen und zu vergeben haben.
1741 April: Bewerbungsschreiben an Hieronymus Wilhelm Ebner, Kirchenpfleger, als Kirchenherrn von Artelshofen, wegen der Pfarrstelle in Artelshofen und Alfalter.
Matthäus Leonhard Felbinger, Michael Christian Hirsch, Johann Sigmund Burger, Wolfgang Moritz Mayer. Außer Burger schreiben alle Bewerber lateinisch.
1741 Mai 8: Examinierung Burgers in der Konventstube des Sebalder Pfarrhofs.
Anwesend: Die Scholarchen Adam Rudolph Geuder, Georg Christoph Volckamer und Burkhard Sigmund Holzschuher.
Kirchenpfleger Hieronymus Wilhelm Ebner ist als Patronatsherr und Tetzelischer Stiftungsadministrator anwesend.
Examinatoren: Johann Herdegen, Prediger in Heilig Geist, und Conrad Friedrich Feuerlein, Prediger an der Frauenkirche.
Das Examen wird in lateinischer Sprache durchgeführt.
Trotz Defiziten im Griechischen und Hebräischen besteht Burger noch so ziemlich.
1741 Mai 16: Ratsverlass.
Adam Rudolph Geuder hatte die Examination Burgers am 10. d. M. mitgeteilt. Da ein noch unentschiedener Streit zwischen dem Scholarchat und dem Landpflegamt schwelt, so wäre der Rat sehr wohl befugt, die Bestätigung Burgers durch das Scholarchat zu kassieren. Um aber jedes Aufsehen zu vermeiden, wird nur bestimmt, dass Pfarrer Burger um die Genehmigung hinsichtlich der Pfarrei Alfalter beim Landpflegamt einkommen soll.
In der Folge wird Burger in Altdorf examiniert und ordiniert, wobei stets nur die Pfarrei Artelshofen genannt wird.
1741 Mai 26: Schreiben des Pflegers Johann Friedrich Pömer, Hersbruck, an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Zur bevorstehenden Amtseinführung Burgers werden der Schulmeister, beide Gotteshauspfleger und die gesamte Gemeinde Alfalter am Sonntag Trinitatis in Artelshofen erscheinen. Der Pfleger selbst ist indisponiert und wird daher den Kastner senden. Adressat hatte in seinem diesbezüglichen Anschreiben die Titulatur Pfarrer zu Artelshofen und Alfaltern verwendet. Schreiber erlaubt sich den Hinweis, dass Alfalter unmittelbar dem Landpflegamt unterstehe.
1741 Mai 28: Bestallungsbrief Burgers, Artelshofen.
Darin erwähnt, dass Burger durch Ebner zum Pfarrer in Artelshofen und Alfalter angenommen worden sei, da Ihro Gnaden diese Pfarrstellen jederzeit zu verleihen und zu vergeben haben.
Archivale
Indexbegriff Person: Burger, Johann Sigmund
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Felbinger, Matthäus Leonhard
Indexbegriff Person: Feuerlein, Conrad Friedrich
Indexbegriff Person: Geuder, Adam Rudolf
Indexbegriff Person: Herdegen, Johann
Indexbegriff Person: Hirsch, Michael Christian
Indexbegriff Person: Holzschuher, Burkhard Sigmund
Indexbegriff Person: Mayer, Wolfgang Moritz
Indexbegriff Person: Pömer, Johann Friedrich
Indexbegriff Person: Volckamer, Georg Christof
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Felbinger, Matthäus Leonhard
Indexbegriff Person: Feuerlein, Conrad Friedrich
Indexbegriff Person: Geuder, Adam Rudolf
Indexbegriff Person: Herdegen, Johann
Indexbegriff Person: Hirsch, Michael Christian
Indexbegriff Person: Holzschuher, Burkhard Sigmund
Indexbegriff Person: Mayer, Wolfgang Moritz
Indexbegriff Person: Pömer, Johann Friedrich
Indexbegriff Person: Volckamer, Georg Christof
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Alfalter
Altdorf
Artelshofen
Hersbrucki
Sebalder Pfarrhof - Konventsstube
Pfarrer, Artelshofen
Pfarrer, Alfalter
Bewerbungsschreiben
Latein
Examen
Scholarchen
Kirchenpfleger
Patronatsherr
Tetzelstiftung
Stiftungsadministrator
Prediger, Heilig Geist
Prediger, Frauenkirche
Ratsverlass
Landpflegamt
Scholarchat
Vormundamt
Streitfall
Genehmigung
Universität Altdorf
Ordination
Pfleger, Hersbruck
Schulmeister, Alfalter
Gotteshauspfleger, Alfalter
Kastner, Hersbruck
Titulatur
Bestallungsbrief
Patronatsrecht
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 1:01 PM CEST
Hierarchy
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- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
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- E 49/II - Familienarchiv Holzschuher / Akten und Rechnungen (Archival tectonics)
- Holzschuher/Akten und Rechnungen (Archival holding)