EB Adalbert von Mainz bekundet, daß er einen Streit zw. Probst Heinrich und den Brüdern der Kirche St. Viktor zu Mainz mit dem Abt und den Mönchen zu St. Disibodenberg (Dysebodo) über den Zehnten vom salischen Land (terra salica) zu Sobernheim, geschlichtet hat, den die Kirche St. Viktor lange Zeit in Besitz (canonica possessione) gehabt, sein Vorgänger Ruthard aber dem Kl. Disibodenberg übergeben habe, ohne seine Entschädigung zu sichern. Die Mönche sollen den Zehnten künftig allein besitzen, dafür dem St. Viktorstift den Gottschalkshof am Stockburgtor und einen Mansus zu Gau-Algesheim abtreten. Der A befreit den Hof von 23 'nummos' jährlichen Zinses.