Rheinbischofsheim, Amt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 174
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Rheinbischofsheim, Amt
(1370) 1529-1860
Überlieferungsgeschichte
Die hanau-lichtenbergischen Ämter Lichtenau (zu Rheinbischofsheim) und Willstätt (zu Kork) sowie Kehl wurden 1803 zum badischen Oberamt Rheinbischofsheim vereinigt. Kork bildete ab 1807 ein eigenständiges Amt.
1992 Abgabe der Akten nach 1806 an das Staatsarchiv Freiburg. 2009 Umwandlung des Findbuchs von 1955 in ein online-Findmittel.
Inhalt und Bewertung
Akten der hanau-lichtenbergischen Verwaltung in Buchsweiler und der Regierung in Darmstadt über die Ämter Lichtenau und Willstätt sowie Akten der Kirchenschaffnerei Rheinbischofsheim (vgl. Bestände 149, 154 und 158).
Überlieferung und Erschließung: Bestand 174 wurde im Generallandesarchiv als Pertinenzbestand aus Akten vor allem der hanau-lichtenbergischen Verwaltung in Buchsweiler, der Regierung in Darmstadt und der Kirchenschaffnei Rheinbischofsheim gebildet. Vgl. Bestände 149, 154 und 158. Das Findbuch von 1955 von Julius Kastner wurde im Rahmen eines Konversionsprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2009 online gestellt. 1992 wurden die Akten des badischen Oberamts bzw. Bezirksamts Rheinbischofsheim nach Freiburg abgegeben; im vorliegenden Findbuch blieben die Titelaufnahmen aber als Verweisungen (StAF) erhalten.
Geschichte und Inhalt: Das 1803 errichtete badische Oberamt Rheinbischofsheim setzte sich zunächst aus den alten Ämtern Willstätt zu Kork, Lichtenau zu Rheinbischofsheim und Kehl zusammen, bis Kork 1807 ein eigenständiges Amt bildete. Die Akten betreffen vor allem Kirchengüter, aber auch die Vergabe von Kirchensitzen. Weitere Schwerpunkte sind Fronleistungen und Straßenbau, auch im Zusammenhang der Kriegslasten. Einige Beraine umreißen topografisch den Sprengel der rechtsrheinischen Grafschaft Hanau-Lichtenberg (Bischofsheim, Freistett, Diersheim, Leutesheim, Bodersweier, Linx, Holzhausen und Memprechtshofen). Karlsruhe, im Oktober 2009 Konrad Krimm
Die hanau-lichtenbergischen Ämter Lichtenau (zu Rheinbischofsheim) und Willstätt (zu Kork) sowie Kehl wurden 1803 zum badischen Oberamt Rheinbischofsheim vereinigt. Kork bildete ab 1807 ein eigenständiges Amt.
1992 Abgabe der Akten nach 1806 an das Staatsarchiv Freiburg. 2009 Umwandlung des Findbuchs von 1955 in ein online-Findmittel.
Inhalt und Bewertung
Akten der hanau-lichtenbergischen Verwaltung in Buchsweiler und der Regierung in Darmstadt über die Ämter Lichtenau und Willstätt sowie Akten der Kirchenschaffnerei Rheinbischofsheim (vgl. Bestände 149, 154 und 158).
Überlieferung und Erschließung: Bestand 174 wurde im Generallandesarchiv als Pertinenzbestand aus Akten vor allem der hanau-lichtenbergischen Verwaltung in Buchsweiler, der Regierung in Darmstadt und der Kirchenschaffnei Rheinbischofsheim gebildet. Vgl. Bestände 149, 154 und 158. Das Findbuch von 1955 von Julius Kastner wurde im Rahmen eines Konversionsprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2009 online gestellt. 1992 wurden die Akten des badischen Oberamts bzw. Bezirksamts Rheinbischofsheim nach Freiburg abgegeben; im vorliegenden Findbuch blieben die Titelaufnahmen aber als Verweisungen (StAF) erhalten.
Geschichte und Inhalt: Das 1803 errichtete badische Oberamt Rheinbischofsheim setzte sich zunächst aus den alten Ämtern Willstätt zu Kork, Lichtenau zu Rheinbischofsheim und Kehl zusammen, bis Kork 1807 ein eigenständiges Amt bildete. Die Akten betreffen vor allem Kirchengüter, aber auch die Vergabe von Kirchensitzen. Weitere Schwerpunkte sind Fronleistungen und Straßenbau, auch im Zusammenhang der Kriegslasten. Einige Beraine umreißen topografisch den Sprengel der rechtsrheinischen Grafschaft Hanau-Lichtenberg (Bischofsheim, Freistett, Diersheim, Leutesheim, Bodersweier, Linx, Holzhausen und Memprechtshofen). Karlsruhe, im Oktober 2009 Konrad Krimm
326 Fasz. (Nummernbereich 1-340)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S.316
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ