König Karl VIII. von Frankreich bekundet, dass seine Vorfahren mit den Angehörigen des Hauses Bayern (de domo Bavarie) stets durch Bündnisse und Freundschaft verbunden waren. Von seinem Blutsverwandten (consangwineus) hat Kurfürst Philipp von der Pfalz Schreiben erhalten und Botschafter empfangen, die um die Bekräftigung der alten Freundschaft und Bündnisse ersucht haben. Nach der Sendung von Botschaftern an den Pfalzgrafen, den Herzog [René II.] von Lothringen und andere und nach darüber ergangenen Verhandlungen, bestätigt König Karl die mit gutem Rat durch seine Räte aufgerichtete Einung mit der Pfalz. König Karl will dem Pfalzgrafen und den Seinen gewogen bleiben und sie vor Beschädigungen bewahren, seine Bestes werben und ihn vor Schaden warnen. Darunter Vermerk, dass unter der Abschrift der Urkunde die Signatur König Karls und auf der Plica ein Kanzleivermerk mit Aufzählung der königlichen Räte steht, namentlich der Herzog [Charles?] von Bourbon, Graf zu Ligny, der Bischof von Verdun [Guillaume de Haraucourt], der Herr [Louis II.] de La Trémoille, Admiral Frankreichs, [Jean] de Baudricourt, Gouverneur zu Burgund, der von Grimaud, Seneschall von Beaucaire [Étienne de Vesc] und der von Boisy [Guillaume Gouffier?] (Et sunt scripti in spacio Charles de ut sequitur in plica per regem, domino duce Bourbonn comitem de Ligney, episcopus Virdunensis, dominus de la Tremoille de Graville, amyraldo Francie, de Bandricourt gubernatore Burgundie, de Grymault senescalco Bellicadri, de Boisy et alys presentibus).

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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