Eitelhans Ziegelmüller zu Oberteuringen, ehemals Gerichtsammann des Landvogts in Ober- und Niederschwaben Georg Truchsess zu Waldburg und des Landvogteigerichts in der Gegend am Bodensee und um Ailingen entscheidet auf einem Gerichstag zu Oberteuringen einen Rechtsstreit zwischen Kaspar Kern zu Allmannsweiler (Altmaswyler) und Hans Rieff, Amann des Klosters Löwental, der ihm von diesem als Grundherr in Allmannsweiler beigeordnet wurde, Kläger, einerseits, und Wolf Hiltprand und Claus Heinnggin, beide zu Allmannsweiler, denen Jos Eppser, Zunftmeister, und Hans Lewtz, Ratsangehöriger von der Stadt Buchhorn als Grundherr beigeordnet wurde, betreffend Weggerechtigkeiten im Esch Kornbund und die Nutzung näher beschriebener Felder in Allmannsweiler. Nach Anhörung der Argumente beider Parteien und Prüfung von deren Schriftsätzen teilt das Gericht die Rechte unter beiden Parteien in näher beschriebener Weise auf.
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Eitelhans Ziegelmüller zu Oberteuringen, ehemals Gerichtsammann des Landvogts in Ober- und Niederschwaben Georg Truchsess zu Waldburg und des Landvogteigerichts in der Gegend am Bodensee und um Ailingen entscheidet auf einem Gerichstag zu Oberteuringen einen Rechtsstreit zwischen Kaspar Kern zu Allmannsweiler (Altmaswyler) und Hans Rieff, Amann des Klosters Löwental, der ihm von diesem als Grundherr in Allmannsweiler beigeordnet wurde, Kläger, einerseits, und Wolf Hiltprand und Claus Heinnggin, beide zu Allmannsweiler, denen Jos Eppser, Zunftmeister, und Hans Lewtz, Ratsangehöriger von der Stadt Buchhorn als Grundherr beigeordnet wurde, betreffend Weggerechtigkeiten im Esch Kornbund und die Nutzung näher beschriebener Felder in Allmannsweiler. Nach Anhörung der Argumente beider Parteien und Prüfung von deren Schriftsätzen teilt das Gericht die Rechte unter beiden Parteien in näher beschriebener Weise auf.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 166
lad N: 31
B 471 U 78
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1538 März 21 (Dornnstag nach dem Sonntag inn der vasten)
Urkunden
Schaden: durch Wasserschaden schwer lesbar
Siegler: Sr.: Jakob von Seckendorf, Unterlandvogt der Landvogtei Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Siegler: Sr.: Jakob von Seckendorf, Unterlandvogt der Landvogtei Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg.
Eppser, Jos
Heinnggin, Claus
Hiltprand, Wolf
Kern, Kaspar
Lewtz, Hans; Ratsangehöriger
Rieff, Hans, Ammann
Seckendorff-Nold, Jakob von; Unterlandvogt
Ziegelmüller, Eitelhans, Gerichtsammann
Ailingen : Friedrichshafen FN
Allmannsweiler : Friedrichshafen FN
Buchhorn = Friedrichshafen FN
Oberteuringen FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:27 MEZ
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