Die nachgenannte Personengruppe verkauft Kurfürst Philipp von der Pfalz und seinen Erben die aufgelisteten Gerechtigkeiten, Zinsen, Gülten, Renten, Güter, Wälder und Obrigkeiten, allen voran erstens das Viertel am Ungeld zu Einartshausen (Einhartzhussen) bestehend aus einem Gulden, 8 ½ Schilling Pfennig und 3 Hühnern mit Nennung der darauf Verbundenen sowie zweitens alle Teile und Gerechtigkeiten am Wald zu Hasel, die von denen von Eich herrühren. Für all dies gilt das, was im zugehörigen Register steht. Genannt werden die Güter zu Einartshausen, die von denen von Doppelstein und von Eich (Eiche) in Gemeinschaft herkommen, und der halbe Gerichtsbann zu Einartshausen. Es folgt eine lange Auflistung von Äckern, Feldern, Höfen und Gärten zu Einartshausen mit Erwähnungen von Lage, teilweise Größe und Anrainern bzw. Inhabern und örtlicher Infrastruktur wie u. a. Wege und Straßen nach Dannelbourg, Zabern und Saarburg, Brunnen und Allmende. Außerdem werden Güter zu Haselbrunn und Mittelbronn in ähnlicher Weise aufgeführt. Erwähnung finden ferner u.a. der Graf von Saarwerden, der "Hunntinger", Nikolaus und Bechtold von Wildesberg sowie weitere namentlich genannte Personen. Der Kauf geschieht um 55 bar bezahlte, rheinische Gulden. Die Verkäufer versprechen Werschaft und bitten zur Besiegelung den Junker Heinrich von Fleckenstein, Freiherr (freyherr) zu Dagstuhl, hinzu. Verkäufer sind Jakob Kirsner aus Issenhausen (Ysenhussen); Dietrich Zimmermann von St. Lorenz; Dietrich von Diemeringen (Dymringen); Bartholomäus Schmidt von Butten; dessen Ehefrau Margarethe; Margarethe, Witwe von Jean (Schon) Metzger; Margarethe, Witwe des Hans von Lorentzen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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