Die Wüstung Abterode [Ortsteil der Gem. Meißner, Werra-Meißner-Kr.] im Gericht Heringen, die der Vater der 1532 Belehnten von Else Huns gekauft un...
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Urk. 14, 8109
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Lyndenlaube, Nr. 1
A I u, Lindenlaub sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe L >> Li >> Lindenlaub
1532 April 12
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Wüstung Abterode [Ortsteil der Gem. Meißner, Werra-Meißner-Kr.] im Gericht Heringen, die der Vater der 1532 Belehnten von Else Huns gekauft und dann zu Lehen gehabt hat. Seine Söhne haben dieses Lehen allerdings verwirkt, sodass es wieder heimgefallen ist. Auf Fürsprache Johann Friedrichs, Herzogs zu Sachsen, werden die Güter nun den 1532 Belehnten wieder zu Erbzinslehen ausgegeben. Dafür müssen sie jährlich von Hartung Lindenlaubs Teil zwei sowie von den beiden anderen Teilen jeweils sieben, aber im Ganzen 16 Viertel, halb Korn und halb Hafer, in das Schloss Friedewald liefern. Nach dem Tod Hartung Lindenlaubs und seiner Ehefrau soll ein Drittel der Lehen an deren Kinder zu Erbzinslehen fallen. Nach dem Tod Johann Lindenlaubs und seiner Ehefrau sollen Klaus Lindenlaub und seine Erben deren Drittel noch zusätzlich zu ihrem Drittel erhalten.
Belehnte/r: Hartung, Johann und Klaus Lindenlaub, Söhne des verstorbenen Hans Lindenlaub
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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