1.) Schloss und Haus zu Thulba, das ehemals eine Propstei war, und die dazu gehörenden Dörfer Thulba [Ortsteil des Marktes Oberthulba, Lkr. Bad Ki...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 910
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Grafen (nunc Fürsten) zu Solms, Nr. 1
A I u, Fürsten zu Solms sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> So >> Solms-Hohensolms, Grafen von
1634 Juni 16
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Schloss und Haus zu Thulba, das ehemals eine Propstei war, und die dazu gehörenden Dörfer Thulba [Ortsteil des Marktes Oberthulba, Lkr. Bad Kissingen], Frankenbrunn [Ortsteil des Marktes Oberthulba, Lkr. Bad Kissingen], Reith [Ortsteil des Marktes Oberthulba, Lkr. Bad Kissingen], Hetzlos [Ortsteil des Marktes Oberthulba, Lkr. Bad Kissingen], (Seesdorf), Obererthal [Stadtteil von Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen], Schönderling [Ortsteil des Marktes Schondra, Lkr. Bad Kissingen] und Obergeiersnest [Weiler und Ortsteil des Marktes Schondra, Lkr. Bad Kissingen] mit den dazu gehörenden Rechten, wie diese Propstei und Dörfer zuvor der Propst von Thulba, Otto Heinrich von Calenberg, innegehabt hat, zu Mannlehen; 2.) die Güter, Zehnten, Zinsen, Renten und Gefälle, die die Pröpste von Thulba innerhalb und außerhalb der Stadt Hammelburg laut des vorhandenen Salbuches besitzen, nämlich zu Feuerthal [Stadtteil von Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen], Schondra [Markt, Lkr. Bad Kissingen], (Ruschenriedt), Detter [Ortsteil des Marktes Zeitlofs, Lkr. Bad Kissingen], (Wüstensachßen), Modlos [Ortsteil der Gem. Oberleichtersbach Lkr. Bad Kissingen], Leichtersbach [Oberleichtersbach, Gem., Lkr. Bad Kissingen], Westheim [Stadtteil von Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen], Langendorf [Ortsteil des Marktes Elfershausen, Lkr. Bad Kissingen], Fuchsstadt [Gem., Lkr. Bad Kissingen], (Honßfeltt), (Geuschbach [?]), (Müdesheimb), (Binßfeldt), (Holtzheimb), (Cramstatt), (Aschwaldt), (Uhrsprungen), Nordheim [Nordheim vor der Rhön, Gem., Lkr. Rhön-Grabfeld] (Nordtheimb), Ostheim [Ostheim vor der Rhön, Stadt, Lkr. Rhön-Grabfeld] (Ostheimb), Heustreu [Gem., Lkr. Rhön-Grabfeld], (Mubach), (Euerbach), (Käumingen), (Fledingen [?]), (Hendingen), (Oberfeldt), Altbessingen [Ortsteil der Stadt Arnstein, Lkr. Main-Spessart] (Beinsgesang), (Wolffenhausen), Albertshausen [Stadtteil von Bad Kissingen, Lkr. Bad Kissingen], Hassenbach [Ortsteil des Marktes Oberthulba, Lkr. Bad Kissingen], Poppenroth [Stadtteil von Bad Kissingen, Lkr. Bad Kissingen], Schlimpfhof [Ortsteil des Marktes Oberthulba, Lkr. Bad Kissingen], Oberthulba [Markt, Lkr. Bad Kissingen], Untererthal [Stadtteil von Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen], Diebach [Ortsteil der Stadt Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen], Untereschenbach [Stadtteil von Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen] und Obereschenbach [Stadtteil von Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen] zu Mannlehen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Reinhard Graf von Solms und Trimberg, Geheimer Ratspräsident und Obrist
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Reinhard Graf von Solms und Trimberg, Geheimer Ratspräsident und Obrist
Belehnte/r: Philipp Reinhard Graf von Solms und Trimberg, Geheimer Ratspräsident und Obrist
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Hessen (Tektonik)
- Landgräfliches Archiv (Hessen-Kassel) (Tektonik)
- Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] (Bestand)
- Aktivlehen (Gliederung)
- Personenbetreffe S (Gliederung)
- So (Gliederung)
- Solms-Hohensolms, Grafen von (Gliederung)