Vor Salmannus, Kämmerer, Emercho, Schultheiß, und den weltlichen Richtern Nikolaus, Volkmarus und Scherplinus, 1329 "feria quarta proxima post octavam Pasche", im erzbischöflichen Hof im "Ungebodending", gewinnen Äbtissin und Konvent von St. Klara den dritten Bann über folgende Gülten in Kölner Pfennige: 1) 2 Mark (auch Grundzins) vom Haus "Obezeri in foro lignorum", je zur Hälfte an Weihnachten und Johanni, 2) 1/2 Mark (auch Grundzins) von der Metzge Philipps des Metzgers ("macellarius") in der Oberscharn ("intra macella superiora"), je zur Hälfte an Ostern und Michaeli, 3) 1 Mark von der Metzge des Schwiegersohns des "Cunczelinus Nurnberger", fällig an Weihnachten und Johanni - diese Metzge gilt ferner 3 Pfd. Heller Grundzins dem Johannes zum Wagemann, 4) 10 Schillinge von vier Häusern "in Longo vico prope fontem" und von einem anstoßenden Garten, an Martini oder binnen 6 Wochen, 5) 4 Schillinge vom Haus des Bruders des "Mengelo" im Rosengarten ("im me Rosengarten"), an Walburgis, 6) 14 Schillinge vom Erbe des "Wormezer" und des "Heylmannus Borkardus", an Weihnachten und Johanni, 7) 14 Schillinge vom Erbe der Elsa "Minuta", auf der Bleiche ("of der Bleyche") (2 "medietates ortorum") und vom anstoßenden Erbe, fällig an Johanni Ev., 8) 1 Mark vom Haus Anzo des Kannengießers ("cantrorum fusor") vor den Minderbrüdern ("ante fratres minores"), an Ostern und Michaeli, 9) 4 Mark und 3 Schillinge Heller von der Metzge "zum Icoerler", die Thilo "Anczonis" bewohnt, an Weihnachten und Johanni, 10) 4 Mark und 3 Schillinge Heller von einer andern Metzge zum "Icorler", die "Heylo Kage" besitzt, je zur Hälfte an Weihnachten und Johanni, 11) 22 Schillinge Pfennige und 1 Schilling Heller von der Metzge der Witwe des "Sygelo", je zur Hälfte an Weihnachten und Johanni. - (Mit Eid besagt durch Richter Nikolaus). 5 S.: Kämmerer, Schultheiß und Richter.

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