A Rep. 001-05 Magistrat der Stadt Berlin, Rathausverwaltung (Bestand)
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A Rep. 001-05
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.3 Magistrat der Stadt Berlin 1809-1945
1652 - 1932
Vorwort: A Rep. 001-05 Rathausverwaltung
1. Behördengeschichte
Vor der Vereinigung der Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur Haupt- und Residenzstadt Berlin im Jahre 1709 existierten in diesen – bis auf die Friedrichstadt – eigene Rathäuser, in denen die Registraturunterlagen der Magistrate dieser Städte aufbewahrt wurden. Die Amtsbuch- und Aktenbuchüberlieferung aus dem Friedrichswerder und der Dorotheenstadt wurde 1722 vom Magistrat ins Berlinische Rathaus übernommen, die der Stadt Cölln nach großen Verlusten um 1870.
Mit der Zunahme der städtischen Verwaltungsgebäude wurde deren Verwaltung aus dem Geschäftskreis des Magistratskollegiums ausgegliedert und der Hochbaudeputation zugeordnet. Bei der Hochbaudeputation wurde dann der Ausschuß für die städtischen Verwaltungsgebäude eingerichtet. Zu seinem Geschäftsbereich gehörten zum einen die Verwaltungsangelegenheiten des Rathauses, des Stadthauses, des Mühlendammgebäudes, des Polizeidienstgebäudes am Alexanderplatz, verschiedener städtischer Dienstgebäude (wie z.B. die Dienstwohnung des Oberbürgermeisters und die Standesämter der Innenstadtbezirke) und des Ratskellers, sowie zum anderen die bauliche Unterhaltung und die Betreuung des Inventars.
Durch den Stadtarchivar Paul Clauswitz wurden die Akten über die Bau-, Grundstücks-, Inventar- und Verwaltungs-Sachen der Rathäuser separiert und als „Rathaus-Sachen“ ausgewiesen. Mit der Übernahme der Mühlendammgrundstücke vom Amt Mühlenhof durch den Berliner Magistrat wurden die Grundstücksakten des Amtes den Rathaus-Sachen zugeordnet. Der Stadtarchivar Ernst Kaeber bildete schließlich daraus in den 20er Jahren den Pertinenzbestand „Rathausverwaltung“ und erweiterte den Bestand um die Bau- und Grundstücksakten weiterer Magistratsgebäude.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand enthält Akten zu den Bau-, Grundstücks-, Inventar- und Verwaltungssachen des alten Berlinischen, des Cöllnischen und des neuen Berlinischen Rathauses (dem „Roten Rathaus“), der Berliner Ratswaage, der Mühlendammverwaltung, der Städtischen Sparkasse, des Marstalls und des Stadthauses. Er umfasst 236 Akten (8,85 lfm) mit der Laufzeit 1652 – 1933.
2006 wurde durch die Firma Kommtreff das Findbuch in die Augias-Datenbank konvertiert.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 001-02 Magistrat der Stadt Berlin, Generalbüro
LAB A Rep. 010-01-01 Magistrat der Stadt Berlin, Hochbaudeputation
4. Literatur
Bartmann-Kompa, Ingrid: Das Berliner Rathaus, Berlin 1991
Brenne, Wilfried, Borgert, Ulrich und Birkmann, Katrin: Das Berliner Rathaus – Bau- und Nutzungsgeschichte. Eine bauhistorische Beschreibung in 2 Teilen in: Der Bär von Berlin, Folge 44, 1995, S.39-70 und Folge 45, 1996, S. 25-54.
Berlin, März 2007 Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
Vor der Vereinigung der Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur Haupt- und Residenzstadt Berlin im Jahre 1709 existierten in diesen – bis auf die Friedrichstadt – eigene Rathäuser, in denen die Registraturunterlagen der Magistrate dieser Städte aufbewahrt wurden. Die Amtsbuch- und Aktenbuchüberlieferung aus dem Friedrichswerder und der Dorotheenstadt wurde 1722 vom Magistrat ins Berlinische Rathaus übernommen, die der Stadt Cölln nach großen Verlusten um 1870.
Mit der Zunahme der städtischen Verwaltungsgebäude wurde deren Verwaltung aus dem Geschäftskreis des Magistratskollegiums ausgegliedert und der Hochbaudeputation zugeordnet. Bei der Hochbaudeputation wurde dann der Ausschuß für die städtischen Verwaltungsgebäude eingerichtet. Zu seinem Geschäftsbereich gehörten zum einen die Verwaltungsangelegenheiten des Rathauses, des Stadthauses, des Mühlendammgebäudes, des Polizeidienstgebäudes am Alexanderplatz, verschiedener städtischer Dienstgebäude (wie z.B. die Dienstwohnung des Oberbürgermeisters und die Standesämter der Innenstadtbezirke) und des Ratskellers, sowie zum anderen die bauliche Unterhaltung und die Betreuung des Inventars.
Durch den Stadtarchivar Paul Clauswitz wurden die Akten über die Bau-, Grundstücks-, Inventar- und Verwaltungs-Sachen der Rathäuser separiert und als „Rathaus-Sachen“ ausgewiesen. Mit der Übernahme der Mühlendammgrundstücke vom Amt Mühlenhof durch den Berliner Magistrat wurden die Grundstücksakten des Amtes den Rathaus-Sachen zugeordnet. Der Stadtarchivar Ernst Kaeber bildete schließlich daraus in den 20er Jahren den Pertinenzbestand „Rathausverwaltung“ und erweiterte den Bestand um die Bau- und Grundstücksakten weiterer Magistratsgebäude.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand enthält Akten zu den Bau-, Grundstücks-, Inventar- und Verwaltungssachen des alten Berlinischen, des Cöllnischen und des neuen Berlinischen Rathauses (dem „Roten Rathaus“), der Berliner Ratswaage, der Mühlendammverwaltung, der Städtischen Sparkasse, des Marstalls und des Stadthauses. Er umfasst 236 Akten (8,85 lfm) mit der Laufzeit 1652 – 1933.
2006 wurde durch die Firma Kommtreff das Findbuch in die Augias-Datenbank konvertiert.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 001-02 Magistrat der Stadt Berlin, Generalbüro
LAB A Rep. 010-01-01 Magistrat der Stadt Berlin, Hochbaudeputation
4. Literatur
Bartmann-Kompa, Ingrid: Das Berliner Rathaus, Berlin 1991
Brenne, Wilfried, Borgert, Ulrich und Birkmann, Katrin: Das Berliner Rathaus – Bau- und Nutzungsgeschichte. Eine bauhistorische Beschreibung in 2 Teilen in: Der Bär von Berlin, Folge 44, 1995, S.39-70 und Folge 45, 1996, S. 25-54.
Berlin, März 2007 Kerstin Bötticher
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Rep. 001-02 Magistrat der Stadt Berlin, Generalbüro
LAB A Rep. 010-01-01 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Hochbaudeputation
LAB A Rep. 010-01-01 Magistrat der Stadt Berlin, Städtische Hochbaudeputation
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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22.08.2025, 11:21 MESZ