Ehevertrag zwischen dem Sohn des Ulmer Bürgermeisters Johann Georg Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] Albrecht Ludwig Seutter von Lötzen, Ratsherr und Deputierter bei der Weingärtnerbruderschaft in Ulm, und der Tochter des verstorbenen Altbürgermeisters, geheimen Rats, Oberrichters und Herrschaftspflegers Markus Theodosius von Welser Sybilla Regina von Welser. Vereinbart wird ein Heiratsgut der Braut in Höhe von 2.000 Gulden, eine Wiederlegung des Bräutigams in gleicher Höhe sowie eine Morgengabe für die Braut in Höhe von 200 Gulden.
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Ehevertrag zwischen dem Sohn des Ulmer Bürgermeisters Johann Georg Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] Albrecht Ludwig Seutter von Lötzen, Ratsherr und Deputierter bei der Weingärtnerbruderschaft in Ulm, und der Tochter des verstorbenen Altbürgermeisters, geheimen Rats, Oberrichters und Herrschaftspflegers Markus Theodosius von Welser Sybilla Regina von Welser. Vereinbart wird ein Heiratsgut der Braut in Höhe von 2.000 Gulden, eine Wiederlegung des Bräutigams in gleicher Höhe sowie eine Morgengabe für die Braut in Höhe von 200 Gulden.
A Urk., 5059
A 1586
2601 / 5
2601 / 5
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1768 August 4.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Albrecht Ludwig Seutter von Lötzen und Sybilla Regina von Welser
Siegler auf Seiten des Bräutigams: der Bräutigam Albrecht Seutter von Lötzen (1), sein Vater Johann Georg Seutter von Lötzen (2), der geheime Rat, Oberrichter, Herrschaftspfleger und Handwerksherr Johann Konrad Seutter von Lötzen (3) und der Ratsherr sowie Feldgeschworenen- und Almosenpfleger Karl Friedrich von Neubronner (4).
Siegler auf Seiten der Braut: Der Obristwachtmeister des Schwäbischen Kreises und der Reichsstadt Ulm in der Ulmer Garnison Karl Felizian von Welser (5), der Vogt in Stubersheim [Gde. Amtstetten/Alb-Donau-Kreis] Albrecht Ludwig von Welser (6), der Rats- und Proviantherr Markus Theodosius von Welser (7) und der Ratskonsulent Johann Christoph Schleich (8)
Überlieferung: Zwei textgleiche Orig (I + II]
Beschreibstoff: I + II Pergamentlibelle
Siegelbefund: I: Acht an farbigen Schnüren anhängende Siegel aus rotem Wachs in Holzkapseln; alle unbeschädigt
II: Acht an farbigen Schnüren anhängende Siegel aus rotem Wachs in Holzkapseln; 1 - 5 leicht beschädigt, 6 - 8 unbeschädigt
Anmerkungen: Sonderformat
Lagerort: Magazin
Datum: So geschehen in deß heyl. Röm. reichs stadt Ulm, den vierdten augusti, 1768.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Albrecht Ludwig Seutter von Lötzen und Sybilla Regina von Welser
Siegler auf Seiten des Bräutigams: der Bräutigam Albrecht Seutter von Lötzen (1), sein Vater Johann Georg Seutter von Lötzen (2), der geheime Rat, Oberrichter, Herrschaftspfleger und Handwerksherr Johann Konrad Seutter von Lötzen (3) und der Ratsherr sowie Feldgeschworenen- und Almosenpfleger Karl Friedrich von Neubronner (4).
Siegler auf Seiten der Braut: Der Obristwachtmeister des Schwäbischen Kreises und der Reichsstadt Ulm in der Ulmer Garnison Karl Felizian von Welser (5), der Vogt in Stubersheim [Gde. Amtstetten/Alb-Donau-Kreis] Albrecht Ludwig von Welser (6), der Rats- und Proviantherr Markus Theodosius von Welser (7) und der Ratskonsulent Johann Christoph Schleich (8)
Überlieferung: Zwei textgleiche Orig (I + II]
Beschreibstoff: I + II Pergamentlibelle
Siegelbefund: I: Acht an farbigen Schnüren anhängende Siegel aus rotem Wachs in Holzkapseln; alle unbeschädigt
II: Acht an farbigen Schnüren anhängende Siegel aus rotem Wachs in Holzkapseln; 1 - 5 leicht beschädigt, 6 - 8 unbeschädigt
Anmerkungen: Sonderformat
Lagerort: Magazin
Datum: So geschehen in deß heyl. Röm. reichs stadt Ulm, den vierdten augusti, 1768.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International