Kaiserliche Beschlagnahme und Verwaltung der Grafschaft Friedberg-Scheer wegen des ungebührlichen Verhaltens von Truchseß Max Wunibald und seiner aufwendigen Lebensweise; Hier v.a.: Entlassung von Truchseß Maximilian Wunibald aus dem Arrest auf der Festung Hohenzollern zunächst nach Konstanz in gemilderte Haft, dann auf Wunsch nach Überlingen (1686), bemüht sich um völlige Freilassung, lebt mit seiner Frau "nicht ganz einig", denkt weiter an eine Zession seiner Herrschaft Friedberg-Scheer an Österreich (1686); reist verwahrlost nach Wien (1690); die truchsessische Familie bemüht sich um Restitution der beschlagnahmten Grafschaft, besonders Truchseß Sebastian Wunibald von Zeil-Wurzach, Reichshofratsvizepräsident, arbeitet in Wien darauf hin (1691/92), die schließlich 1695 erfolgt; Vergleich wegen Kuratel und Aufsicht über Truchseß Maximilian Wunibald zwischen dem genannten Truchseß Sebastian Wunibald und Truchseß Christoph Franz zu Trauchburg-Scheer (1695)

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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