Amtsgerichte: Amtsgericht Friedberg (Bestand)
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H 14 Friedberg
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Staatsbehörden Land Hessen (seit 1945) >> Justizverwaltung und Gerichtsbarkeit >> Amtsgerichte
1945-1990
Enthält: Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen, Strafsachen, Zivilprozesssachen.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Friedberg bestand in seiner Struktur auch über 1945 weiter. Im Zuge der Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes kam es zu Sprengelveränderungen. Am 1.4.1957 erfolgte die Eingemeindung von Wickstadt nach Assenheim. Bei Aufhebung des Amtsgerichtes Bad Nauheim wurde der gesamte Sprengel an Friedberg abgegeben: Bad Nauheim, Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Rödgen, Schwalheim, Steinfurth, Wisselsheim. (GVBl. 1968 I S. 41). Gleichzeitig erfolgte die Abgabe von Berstadt und Leidhecken an das Amtsgericht Nidda.
Findmittel: unverzeichnet: 0,125 m
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS) - Registersachen und Strafsachen, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Zivilsachen
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
Zusatzinformationen: 1987 Ausbau des Amtsgerichtsgebäudes in der Homburger Straße
Leiter vor 1998: Gerhard Heil (+ Ende März 1998)
25.09.1998 Leiter Udo Lichtenegger
ab 1.1.1999: Insolvenzgericht für die ganze Wetterau (außer Bad Vilbel)
ab 1999 Service-Einheiten für Nachlass-, Zivil- und Strafsachen
2015 Amtsgerichtsdirektor Oskar Tritt
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Friedberg bestand in seiner Struktur auch über 1945 weiter. Im Zuge der Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes kam es zu Sprengelveränderungen. Am 1.4.1957 erfolgte die Eingemeindung von Wickstadt nach Assenheim. Bei Aufhebung des Amtsgerichtes Bad Nauheim wurde der gesamte Sprengel an Friedberg abgegeben: Bad Nauheim, Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Rödgen, Schwalheim, Steinfurth, Wisselsheim. (GVBl. 1968 I S. 41). Gleichzeitig erfolgte die Abgabe von Berstadt und Leidhecken an das Amtsgericht Nidda.
Findmittel: unverzeichnet: 0,125 m
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS) - Registersachen und Strafsachen, Freiwillige Gerichtsbarkeit, Zivilsachen
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
Zusatzinformationen: 1987 Ausbau des Amtsgerichtsgebäudes in der Homburger Straße
Leiter vor 1998: Gerhard Heil (+ Ende März 1998)
25.09.1998 Leiter Udo Lichtenegger
ab 1.1.1999: Insolvenzgericht für die ganze Wetterau (außer Bad Vilbel)
ab 1999 Service-Einheiten für Nachlass-, Zivil- und Strafsachen
2015 Amtsgerichtsdirektor Oskar Tritt
28,375 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch G 28 A, G 28 Friedberg, H 14 Amtsgerichte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ