Kloster Beuron: Akten (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 26 T 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Erworbene weltliche Herrschaften, säkularisierte Klöster und Stifte >> Geistliche Herrschaften und Stifte
(1400) 1516-1802
Inhalt und Bewertung
Vorbemerkung
Die nach der Abfassung des Repertoriums "Kloster Beuron" von Dr. Karl Theodor Zingeler im Jahre 1880 vom Fürstlich Hohenzollernschen Rentamt Sigmaringen an das Fürstlich Hohenzollernsche Archiv abgegebenen Akten und Urkunden wurden dem akzessorischen Mischbestand Neuverzeichnete Akten (NVA) einverleibt und nach 1950 von Dr. Johannes Maier durch ein Zettelrepertorium erschlossen.
Im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Ausstellung "250 Jahre Abteikirche Beuron" des Staatsarchivs Sigmaringen wurden im Spätjahr 1987 die im Mischbestand NVA verwahrten Archivalien Beuroner Provenienz ausgehoben und nach Herausnahme der darin noch befindlichen Urkunden vorliegender Aktenbestand gebildet. Bei der Neuordnung des Bestands, die Frau Neuendorff im Herbst 1988 in Angriff nahm, wurde die ursprüngliche Registraturordnung nach der bei den Fürstlich Hohenzollernschen Rentämtern ehemals gültigen Rubrikenordnung wiederhergestellt. Innerhalb der einzelnen Rubriken wurde das Schriftgut chronologisch geordnet. Danach nummerierte die Bearbeiterin die einzelnen Archivalieneinheiten mit fortlaufenden arabischen Zahlen durch.
Die anschließende Neuverzeichnung des Bestands beruhte im wesentlichen auf den Titelaufnahmen von Dr. Maier; dabei mussten jedoch in nicht seltenen Fällen Fehler korrigiert, Laufzeiten berichtigt und inhaltliche Ergänzungen getätigt werden. Bei den einzelnen Titelaufnahmen wurden ferner evtuell auch herausgenommene Urkunden vermerkt und deren Signaturen im parallel dazu gebildeten Urkundenselekt angegeben.
Der vorliegende Bestand umfasst 109 Akteneinheiten und misst ca. 1,20 lfd. m.
Sigmaringen, im April 1989
Dr. Becker, Oberarchivrat
Die Titelaufnahmen wurden im Herbst 2015 retrokonvertiert.
109 VZE
Bestand
Beuron SIG; Augustinerchorherrenstift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
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