KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. (Bestand)
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F24
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[1946-01-01/2022-12-31]
Laufzeit: 1946 - 2022 Umfang: 315 Verzeichnungseinheiten (0,2 lfm. + 428 Digitalisate) Zitierung: StdAMs, KulturVerein Frauenstraße 24 e.V., Nr. ... Bestandsgeschichte: Die Unterlagen des KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. wurden dem Stadtarchiv im Mai 2020 zur Aufbewahrung und Zugänglichmachung übergeben. Der Vereinsnachlass wurde durch Sammlungsaufrufe innerhalb der ehemaligen Hausbesetzergemeinschaft um weitere Dokumente ergänzt. Die Abgabe umfasste Aktenordner mit gesammelten Dokumenten, Flugblättern und Zeitungsauschnitten sowie eine Mappe mit Fotografien und Plakate sowie einen USB-Stick mit grob geordneten und benannten Digitalisaten verschiedener Dokumente. Im Zuge der Erschließung wurden die übergebenen Digitalisate neu geordnet und Doubletten kassiert. Aufgrund der heterogenen Struktur der abgegeben Digitalisate sind dabei leider 36 Leernummern entstanden, welche neben dem Titelfeld auch in der neu erstellten Klassifikation "F24 - KulturVerein Frauenstraße 24" kenntlich gemacht sind. Die Zuordnung der Digitalisate in der ursprünglichen Ordnerstruktur ist in der zweiten Klassifikation "F24 - Orderstruktur Abgabe" erhalten geblieben. Stellenweise überschneiden sich Inhalte der Digitalisate und der übergebenen Aktenordner. Die Erschließung erfolgte im März bis April 2023 durch den Historiker Tino Towara, M.A. Geschichte des Vereins: Der KulturVerein Frauenstraße 24 wurde 1977 als "Verein zur Erhaltung des Hauses Frauenstr. 24 und zur Unterhaltung eines Kulturzentrums e.V." von Bewohner des Gebäudes Frauenstraße 24 gegründet. Er hatten einen Ankauf des Hauses, die Renovierung und Weitervermietung sowie den Betrieb eines Kulturzentrums im Erdgeschoss zum Ziel. Seit 2014 ist der KulturVerein als gemeinnütziger Verein unter dem Namen "KulturVerein Frauenstraße 24 e.V" eingetragen und dient satzungsgemäß der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung. Das Gebäude in der Frauenstraße 24 in Münster war zwischen 1973 und 1981 besetzt und wird nach dem Ankauf durch die LEG NRW seit 1982 vom AStA der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster an Studierende zum Wohnen vermietet. Die Besetzung gilt als eine der längsten in der Bundesrepublik. Das Haus bietet bis heute als symbolträchtiger Ort alternativer, studentisch geprägter Kultur der 1970er und 1980er Jahre in der mittlerweile privatisierten Kneipe im Erdgeschoss des Gebäudes ein breites Kulturprogramm an. Der KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. fördert das Kulturprogramm am Ort sowie Kunst und Bildung. Inhalt: Der Bestand dokumentiert vornehmlich die Phase der Besetzung der Frauenstraße 24, welche durch die Korrespondenzen der Besetzer*innen mit Dritten sowie zwischen Dritten als auch die umfangreiche Zeitungsauschnittsammlung neben der Perspektive der Besetzer*innen auch andere Perspektiven aufzeigt. Rechtliche Grundlagen des Kulturvereins (ca. 1975-1982), Protokolle & Konzepte (ca. 1972-1982), Korrespondenzen der Hausgemeinschaft Frauenstraße 24 mit Dritten (1971-1980), Korrespondenzen zwischen Dritten (1972-1982), Gutachten zum Gebäude Frauenstraße 24 (1975-1979), Öffentlichkeitsarbeit der Hausgemeinschaft Frauenstraße 24 (1972-2022), Öffentlichkeitsarbeit von Dritten (ca. 1972-1982), Zeitungsauschnittsammlung zur Frauenstraße 24 (1972-1982, 1987, 2010, 2019), Fotosammlung (1946, ca. 1972-1981), Umbauplanung der Frauenstraße 24 und Sonstiges (1977-1985, 2018). Verweise: Eine Übersicht der Geschichte der Hausbesetzung in der Frauenstraße 24 bietet zum Zeitpunkt der Erschließung des Bestandes auch der Wikipedia-Artikel zur Frauenstraße 24, welcher im Zuges eines Seminars mit Studierenden der Geschichtswissenschaft entstand: https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstra%C3%9Fe_24 Ein verzeichneter Fotobestand des KulturVereins befindet sich auch im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen. 03.05.2023, Tino Towara, M.A.
Vorwort: Zitierung: StdAMs, KulturVerein Frauenstraße 24 e.V., Nr. ...
Bestandsgeschichte:
Die Unterlagen des KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. wurden dem Stadtarchiv im Mai 2020 zur Aufbewahrung und Zugänglichmachung übergeben. Der Vereinsnachlass wurde durch Sammlungsaufrufe innerhalb der ehemaligen Hausbesetzergemeinschaft um weitere Dokumente ergänzt. Die Abgabe umfasste Aktenordner mit gesammelten Dokumenten, Flugblättern und Zeitungsauschnitten sowie eine Mappe mit Fotografien und Plakate sowie einen USB-Stick mit grob geordneten und benannten Digitalisaten verschiedener Dokumente. Im Zuge der Erschließung wurden die übergebenen Digitalisate neu geordnet und Doubletten kassiert. Aufgrund der heterogenen Struktur der abgegeben Digitalisate sind dabei leider 36 Leernummern entstanden, welche neben dem Titelfeld auch in der neu erstellten Klassifikation "F24 - KulturVerein Frauenstraße 24" kenntlich gemacht sind. Die Zuordnung der Digitalisate in der ursprünglichen Ordnerstruktur ist in der zweiten Klassifikation "F24 - Orderstruktur Abgabe" erhalten geblieben. Stellenweise überschneiden sich Inhalte der Digitalisate und der übergebenen Aktenordner. Die Erschließung erfolgte im März bis April 2023 durch den Historiker Tino Towara, M.A.
Geschichte des Vereins:
Der KulturVerein Frauenstraße 24 wurde 1977 als "Verein zur Erhaltung des Hauses Frauenstr. 24 und zur Unterhaltung eines Kulturzentrums e.V." von Bewohner des Gebäudes Frauenstraße 24 gegründet. Er hatten einen Ankauf des Hauses, die Renovierung und Weitervermietung sowie den Betrieb eines Kulturzentrums im Erdgeschoss zum Ziel. Seit 2014 ist der KulturVerein als gemeinnütziger Verein unter dem Namen "KulturVerein Frauenstraße 24 e.V" eingetragen und dient satzungsgemäß der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung. Das Gebäude in der Frauenstraße 24 in Münster war zwischen 1973 und 1981 besetzt und wird nach dem Ankauf durch die LEG NRW seit 1982 vom AStA der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster an Studierende zum Wohnen vermietet. Die Besetzung gilt als eine der längsten in der Bundesrepublik. Das Haus bietet bis heute als symbolträchtiger Ort alternativer, studentisch geprägter Kultur der 1970er und 1980er Jahre in der mittlerweile privatisierten Kneipe im Erdgeschoss des Gebäudes ein breites Kulturprogramm an. Der KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. fördert das Kulturprogramm am Ort sowie Kunst und Bildung.
Inhalt:
Der Bestand ist in zwei nach Ihrem Informationsträger zu unterscheidende Teile gegliedert. Ein Teil wurde im Magazin untergebracht. Ein anderer Teil ist lediglich als Digitalisat vorhanden.
Der Bestand dokumentiert vornehmlich die Phase der Besetzung der Frauenstraße 24, welche durch die Korrespondenzen der Besetzer*innen mit Dritten sowie zwischen Dritten als auch die umfangreiche Zeitungsauschnittsammlung neben der Perspektive der Besetzer*innen auch andere Perspektiven aufzeigt.
Rechtliche Grundlagen des Kulturvereins (ca. 1975-1982), Protokolle & Konzepte (ca. 1972-1982), Korrespondenzen der Hausgemeinschaft Frauenstraße 24 mit Dritten (1971-1980), Korrespondenzen zwischen Dritten (1972-1982), Gutachten zum Gebäude Frauenstraße 24 (1975-1979), Öffentlichkeitsarbeit der Hausgemeinschaft Frauenstraße 24 (1972-2022), Öffentlichkeitsarbeit von Dritten (ca. 1972-1982), Zeitungsauschnittsammlung zur Frauenstraße 24 (1972-1982, 1987, 2010, 2019), Fotosammlung (1946, ca. 1972-1981), Umbauplanung der Frauenstraße 24 und Sonstiges (1977-1985, 2018).
Verweise:
Eine Übersicht der Geschichte der Hausbesetzung in der Frauenstraße 24 bietet zum Zeitpunkt der Erschließung des Bestandes auch der Wikipedia-Artikel zur Frauenstraße 24, welcher im Zuges eines Seminars mit Studierenden der Geschichtswissenschaft entstand:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstra%C3%9Fe_24
Ein verzeichneter Fotobestand des KulturVereins befindet sich auch im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen.
03.05.2023, Tino Towara, M.A.
Vorwort: Zitierung: StdAMs, KulturVerein Frauenstraße 24 e.V., Nr. ...
Bestandsgeschichte:
Die Unterlagen des KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. wurden dem Stadtarchiv im Mai 2020 zur Aufbewahrung und Zugänglichmachung übergeben. Der Vereinsnachlass wurde durch Sammlungsaufrufe innerhalb der ehemaligen Hausbesetzergemeinschaft um weitere Dokumente ergänzt. Die Abgabe umfasste Aktenordner mit gesammelten Dokumenten, Flugblättern und Zeitungsauschnitten sowie eine Mappe mit Fotografien und Plakate sowie einen USB-Stick mit grob geordneten und benannten Digitalisaten verschiedener Dokumente. Im Zuge der Erschließung wurden die übergebenen Digitalisate neu geordnet und Doubletten kassiert. Aufgrund der heterogenen Struktur der abgegeben Digitalisate sind dabei leider 36 Leernummern entstanden, welche neben dem Titelfeld auch in der neu erstellten Klassifikation "F24 - KulturVerein Frauenstraße 24" kenntlich gemacht sind. Die Zuordnung der Digitalisate in der ursprünglichen Ordnerstruktur ist in der zweiten Klassifikation "F24 - Orderstruktur Abgabe" erhalten geblieben. Stellenweise überschneiden sich Inhalte der Digitalisate und der übergebenen Aktenordner. Die Erschließung erfolgte im März bis April 2023 durch den Historiker Tino Towara, M.A.
Geschichte des Vereins:
Der KulturVerein Frauenstraße 24 wurde 1977 als "Verein zur Erhaltung des Hauses Frauenstr. 24 und zur Unterhaltung eines Kulturzentrums e.V." von Bewohner des Gebäudes Frauenstraße 24 gegründet. Er hatten einen Ankauf des Hauses, die Renovierung und Weitervermietung sowie den Betrieb eines Kulturzentrums im Erdgeschoss zum Ziel. Seit 2014 ist der KulturVerein als gemeinnütziger Verein unter dem Namen "KulturVerein Frauenstraße 24 e.V" eingetragen und dient satzungsgemäß der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung. Das Gebäude in der Frauenstraße 24 in Münster war zwischen 1973 und 1981 besetzt und wird nach dem Ankauf durch die LEG NRW seit 1982 vom AStA der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster an Studierende zum Wohnen vermietet. Die Besetzung gilt als eine der längsten in der Bundesrepublik. Das Haus bietet bis heute als symbolträchtiger Ort alternativer, studentisch geprägter Kultur der 1970er und 1980er Jahre in der mittlerweile privatisierten Kneipe im Erdgeschoss des Gebäudes ein breites Kulturprogramm an. Der KulturVerein Frauenstraße 24 e.V. fördert das Kulturprogramm am Ort sowie Kunst und Bildung.
Inhalt:
Der Bestand ist in zwei nach Ihrem Informationsträger zu unterscheidende Teile gegliedert. Ein Teil wurde im Magazin untergebracht. Ein anderer Teil ist lediglich als Digitalisat vorhanden.
Der Bestand dokumentiert vornehmlich die Phase der Besetzung der Frauenstraße 24, welche durch die Korrespondenzen der Besetzer*innen mit Dritten sowie zwischen Dritten als auch die umfangreiche Zeitungsauschnittsammlung neben der Perspektive der Besetzer*innen auch andere Perspektiven aufzeigt.
Rechtliche Grundlagen des Kulturvereins (ca. 1975-1982), Protokolle & Konzepte (ca. 1972-1982), Korrespondenzen der Hausgemeinschaft Frauenstraße 24 mit Dritten (1971-1980), Korrespondenzen zwischen Dritten (1972-1982), Gutachten zum Gebäude Frauenstraße 24 (1975-1979), Öffentlichkeitsarbeit der Hausgemeinschaft Frauenstraße 24 (1972-2022), Öffentlichkeitsarbeit von Dritten (ca. 1972-1982), Zeitungsauschnittsammlung zur Frauenstraße 24 (1972-1982, 1987, 2010, 2019), Fotosammlung (1946, ca. 1972-1981), Umbauplanung der Frauenstraße 24 und Sonstiges (1977-1985, 2018).
Verweise:
Eine Übersicht der Geschichte der Hausbesetzung in der Frauenstraße 24 bietet zum Zeitpunkt der Erschließung des Bestandes auch der Wikipedia-Artikel zur Frauenstraße 24, welcher im Zuges eines Seminars mit Studierenden der Geschichtswissenschaft entstand:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstra%C3%9Fe_24
Ein verzeichneter Fotobestand des KulturVereins befindet sich auch im Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen.
03.05.2023, Tino Towara, M.A.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 2:00 PM CET