Die beiden Dietrich, Söhne des Altschultheißen Dietrich von Herrenberg, verkaufen an das Kloster Bebenhausen 50 Malter Dinkel (Spelz), 25 Hühner, 10 Gänse und 1.000 Eier jährliche Gült von ihren Gütern und Höfen zu Altingen, 15 Jauchert Acker daselbst, verschiedene Zinsen von Gütern und Hofstätten, sodann einen Mühlenplatz oder das Recht, eine Mühle dort zu bauen in Reusten (Rüsten), und 3 1/2 Jauchert Weingarten neben dem Ort Kayh (Gehay) am Altensteiger Berg um 126 Pfund Heller.
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Die beiden Dietrich, Söhne des Altschultheißen Dietrich von Herrenberg, verkaufen an das Kloster Bebenhausen 50 Malter Dinkel (Spelz), 25 Hühner, 10 Gänse und 1.000 Eier jährliche Gült von ihren Gütern und Höfen zu Altingen, 15 Jauchert Acker daselbst, verschiedene Zinsen von Gütern und Hofstätten, sodann einen Mühlenplatz oder das Recht, eine Mühle dort zu bauen in Reusten (Rüsten), und 3 1/2 Jauchert Weingarten neben dem Ort Kayh (Gehay) am Altensteiger Berg um 126 Pfund Heller.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 U 211
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Altingen
1293 Oktober 31 (II. kalendis Novembris)
25,0 x 23,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Aussteller: Herrenberg, Dietrich von
Zeugen: Nippenburg, Friedrich von; Ritter (Fridericus de Nippenburg miles); Rohrau, Tragebotus von; Ritter (Trageboto de Rorowe, miles); H.; Rektor der Kirche in Herrenberg (H. rector ecclesiae de Herrenberg); Konrad; Vikar in Herrenberg (Cunradus vicarius ibidem); Konrad; Schultheiß von Herrenberg (Cunradus scultetus ibidem); H., genannt Liuppe (H. dictus Liuppe)
Siegler: Tübingen, Rudolf von, genannt Schärer; Burkart; Pfarr-Rektor von Gültstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend, an beigen, geflochtenen Schnüren, unten mit rot-gelben Fäden zusammengewickelt, 1. ganz unten noch mit grünen Fäden, 2. leicht schadhaft
Druck: WUB X., Nr. 4434
Zeugen: Nippenburg, Friedrich von; Ritter (Fridericus de Nippenburg miles); Rohrau, Tragebotus von; Ritter (Trageboto de Rorowe, miles); H.; Rektor der Kirche in Herrenberg (H. rector ecclesiae de Herrenberg); Konrad; Vikar in Herrenberg (Cunradus vicarius ibidem); Konrad; Schultheiß von Herrenberg (Cunradus scultetus ibidem); H., genannt Liuppe (H. dictus Liuppe)
Siegler: Tübingen, Rudolf von, genannt Schärer; Burkart; Pfarr-Rektor von Gültstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel anhängend, an beigen, geflochtenen Schnüren, unten mit rot-gelben Fäden zusammengewickelt, 1. ganz unten noch mit grünen Fäden, 2. leicht schadhaft
Druck: WUB X., Nr. 4434
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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