Akten des Landgrafen Wilhelm, auch gemeinsam mit dem Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg und dem Kurfürsten Moritz von Sachsen: Briefwechsel mit König Heinrich II. von Frankreich, dem französischen Gesandten de Fresse übergebene Artikel, Briefwechsel mit diesem, Verhandlungsstücke, Abschied für die französischen Gesandten; Briefwechsel mit dem Rheingrafen, Georg v. Reckerode und Schertlin, Instruktion für eine Gesandtschaft nach Frankreich, Briefwechsel mit dem Grafen Johann von der Mark, nicht ausgegangenes Memorial für diesen an den König Heinrich II., Memorial an denselben für (Friedrich) v.d. Tann
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Akten des Landgrafen Wilhelm, auch gemeinsam mit dem Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg und dem Kurfürsten Moritz von Sachsen: Briefwechsel mit König Heinrich II. von Frankreich, dem französischen Gesandten de Fresse übergebene Artikel, Briefwechsel mit diesem, Verhandlungsstücke, Abschied für die französischen Gesandten; Briefwechsel mit dem Rheingrafen, Georg v. Reckerode und Schertlin, Instruktion für eine Gesandtschaft nach Frankreich, Briefwechsel mit dem Grafen Johann von der Mark, nicht ausgegangenes Memorial für diesen an den König Heinrich II., Memorial an denselben für (Friedrich) v.d. Tann
3, 1065
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.26 Krieg gegen den Kaiser >> 2.26.1 Akten des Landgrafen Wilhelm
März - September 1552
Enthält: 1552 März. Bereitwilligkeit des Königs Heinrich, alle Vertragspunkte treu zu erfüllen. Überreichung von Artikeln durch de Fresse: Beschwerde über das Ausbleiben der deutschen Geiseln in Basel, über das übereilte Losschlagen der Fürsten, da der König seinen Feldzug in Lothringen noch nicht beginnen könne, Verlangen, an Metz, Toul und Verdun zu schreiben, niemand ohne Not in Deutschland zu bekämpfen, Gesandte nach England und nicht nach Dänemark zu schicken, Beschwerde über die mangelhafte Art, in der Markgraf Albrecht über die Verhandlungen in Frankreich berichtet haben müsse. Aufforderung Landgraf Wilhelms an den König von Frankreich, an den Rhein auf Mainz, Worms oder Speyer zu ziehen, Bedenken, auf welche Bedingungen er mit den deutschen Fürsten und Städten am Rhein verhandeln solle, besondere Anweisungen zur Besetzung des Hessen von Mainz entrissenen Dorfes Kostheim
Enthält: April - Juni. Benachrichtigung Frankreichs von den durch Kurfürst Moritz unter Mitwirkung Bayerns begonnenen Verhandlungen mit König Ferdinand. Wiederholte Aufforderung an König Heinrich, an den Rhein zu ziehen. Ein Diener des Rheingrafen bei Landgraf Wilhelm mit Nachrichten über in Frankreich umlaufende Gerüchte. Vertrauliche Benachrichtigung des Rheingrafen von den Verhandlungen. Absicht des Kurfürsten Moritz nach den Vorverhandlungen in Linz, in Passau sich in einen Vertrag einzulassen, Aufforderung an den König, sich damit einverstanden zu erklären. Bereitwilligkeit des Herzogs Moritz, dem Könige auf Verlangen von dem weiteren Kriegsplane Mitteilung zu machen. Bitte des Landgrafen Wilhelm an Heinrich, ihm zu raten, wie er sich gegenüber den Verhandlungen mit König Ferdinand verhalten solle. Freude am französischen Hofe über die Mitteilungen Wilhelms. Einverständnis Heinrichs, wenn es nach den gewonnenen Erfolgen zum Frieden komme. Aufforderung Wilhelms an de Fresse, den Briefwechsel mit seinem Kanzler (Lersner) einzusehen und diesen zu beraten. Zeitung von den Fortschritten der Franzosen in den Niederlanden. Bitte Wilhelms an den Rheingrafen, die hessischen Interessen am französischen Hofe zu vertreten
Enthält: Juli, August. Anweisung des Königs Heinrich an de Fresse, eine endgiltige Erklärung der verbündeten Fürsten zu fordern. Bedenken des de Fresse gegenüber dem Kurfürsten Moritz über den Frieden. Verhandlungen mit den Franzosen im Lager vor Frankfurt, dem Gesandten de Fresse und dem Grafen Johann von der Mark mitgegebene Entschlüsse: Lösung des Bündnisses wegen Geldmangels, wegen der Gefahr für das Leben des Landgrafen Philipp bei einem Angriff auf Brabant, sowie wegen der Türkengefahr, Bereitwilligkeit zu einem neuen Bündnis, Zurücksendung des französischen Geisels, des Grafen Johann von der Mark. Aufstellung, wie die einzelnen Punkte des Bündnisses von Chambord erfüllt worden seien. Beabsichtigte Abordnung einer Gesandtschaft mit dem Angebot eines neuen Bündnisses und Empfehlungen an den Rheingrafen, Reckerode und Schertlin nach Frankreich. Unwille des Königs über die Lösung des Bündnisses
Enthält: September. Bereitwilligkeit des Königs zu neuen Bündnisverhandlungen. Zeitung von Siena und vom Kriege in den Niederlanden. Dank an den Grafen von der Mark für die Überbringung der Entschlüsse der Verbündeten an den König. Projekt neuer Bündnisverhandlungen durch den Grafen
Enthält: April - Juni. Benachrichtigung Frankreichs von den durch Kurfürst Moritz unter Mitwirkung Bayerns begonnenen Verhandlungen mit König Ferdinand. Wiederholte Aufforderung an König Heinrich, an den Rhein zu ziehen. Ein Diener des Rheingrafen bei Landgraf Wilhelm mit Nachrichten über in Frankreich umlaufende Gerüchte. Vertrauliche Benachrichtigung des Rheingrafen von den Verhandlungen. Absicht des Kurfürsten Moritz nach den Vorverhandlungen in Linz, in Passau sich in einen Vertrag einzulassen, Aufforderung an den König, sich damit einverstanden zu erklären. Bereitwilligkeit des Herzogs Moritz, dem Könige auf Verlangen von dem weiteren Kriegsplane Mitteilung zu machen. Bitte des Landgrafen Wilhelm an Heinrich, ihm zu raten, wie er sich gegenüber den Verhandlungen mit König Ferdinand verhalten solle. Freude am französischen Hofe über die Mitteilungen Wilhelms. Einverständnis Heinrichs, wenn es nach den gewonnenen Erfolgen zum Frieden komme. Aufforderung Wilhelms an de Fresse, den Briefwechsel mit seinem Kanzler (Lersner) einzusehen und diesen zu beraten. Zeitung von den Fortschritten der Franzosen in den Niederlanden. Bitte Wilhelms an den Rheingrafen, die hessischen Interessen am französischen Hofe zu vertreten
Enthält: Juli, August. Anweisung des Königs Heinrich an de Fresse, eine endgiltige Erklärung der verbündeten Fürsten zu fordern. Bedenken des de Fresse gegenüber dem Kurfürsten Moritz über den Frieden. Verhandlungen mit den Franzosen im Lager vor Frankfurt, dem Gesandten de Fresse und dem Grafen Johann von der Mark mitgegebene Entschlüsse: Lösung des Bündnisses wegen Geldmangels, wegen der Gefahr für das Leben des Landgrafen Philipp bei einem Angriff auf Brabant, sowie wegen der Türkengefahr, Bereitwilligkeit zu einem neuen Bündnis, Zurücksendung des französischen Geisels, des Grafen Johann von der Mark. Aufstellung, wie die einzelnen Punkte des Bündnisses von Chambord erfüllt worden seien. Beabsichtigte Abordnung einer Gesandtschaft mit dem Angebot eines neuen Bündnisses und Empfehlungen an den Rheingrafen, Reckerode und Schertlin nach Frankreich. Unwille des Königs über die Lösung des Bündnisses
Enthält: September. Bereitwilligkeit des Königs zu neuen Bündnisverhandlungen. Zeitung von Siena und vom Kriege in den Niederlanden. Dank an den Grafen von der Mark für die Überbringung der Entschlüsse der Verbündeten an den König. Projekt neuer Bündnisverhandlungen durch den Grafen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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