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Es kann angenommen werden, dass es sich bei "G. von L." um Otto Gottfried von Lüttgendorff-Leinburg (auch: Gottfried von Leinburg) handelt.
Die Deutsche Schaubühne, Bd. 8 (1867), Heft 5, S. 99: „Auch die Wirkung des psychologisch interessanten Feuillet’schen Dramolets […] wurde gelähmt durch ein übermäßig schleppendes Redetempo, zu welchem der Darsteller des Raoul von Morrière (Hr. Grans), die Initiative gab. Der pathetisch sentimentale Ton, den er anschlug, stimmte nicht recht zu der geistvollen, mit scharfer Dialektik durchsättigten Ueberredung französischen Esprits, durch die der elegante Welt- und Lebemann der höheren Gesellschaftszirkel die conventionellen Vorurtheile der allzu spröden jungen Gräfin von Brion-Sauvigny (Fr. Hettstedt) zu besiegen sucht, und stumpfte so zugleich die Pointe des Stückes ab, die darin liegt, daß, was alle raffinirten Deduktionen des Verstandes nicht vermögen, schließlich der einfachen Sprache des Herzens gelingt.“