Untersuchung gegen den ehemaligen Sergeanten Johann Gottlob Franke, gebürtig aus Mettelwitz [s. Lommatzsch], wegen eines von ihm verfassten Artikels in der Zeitung ’Die Biene’ mit Forderung nach bürgerlicher Mündigkeit für Soldaten
Vollständigen Titel anzeigen
10047 Amt Dresden, Nr. 3895 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Rep. III, Lit. F, No. 170
10047 Amt Dresden
10047 Amt Dresden >> 01. Amt Dresden bis 1831, Justizamt Dresden 1831 bis 1851 >> 01.02. Gerichtsbarkeit >> 01.02.06. Strafgerichtsbarkeit >> 01.02.06.03. Kriminaluntersuchungen >> 01.02.06.03.07. Kriminaluntersuchungen A-Z
1833 - 1834
Enthält u. a.: Untersuchung gegen den Stadtrat Carl Ernst Richter aus Dresden als ehemaligen Redakteur der "Biene" und den Feldwebel Carl Eduard Martini aus Leipzig wegen des Artikels.
darin: : Zeitung "Die Biene" Nr. 18 vom 29.4.1832 mit Artikel "Stimmen aus der Armee".
darin: : Zeitung "Die Biene" Nr. 18 vom 29.4.1832 mit Artikel "Stimmen aus der Armee".
Justizamt Dresden, II. Abteilung
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.02 Ältere Kreis- und Amtshauptmannschaften, Ämter (Tektonik)
- Amt Dresden (Bestand)
- 01. Amt Dresden bis 1831, Justizamt Dresden 1831 bis 1851 (Gliederung)
- 01.02. Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.06. Strafgerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.06.03. Kriminaluntersuchungen (Gliederung)
- 01.02.06.03.07. Kriminaluntersuchungen A-Z (Gliederung)