Johann Kostka, Kaspar Gesekame, Christoph Konarsky sowie Stephan und Hans Loytze - alle Beamte in Westpreußen - quittieren den Herzögen Johann Friedrich, Bogislaw XIII., Ernst Ludwig und Barnim XII. von Pommern sowie Bischof Kasimir von Kammin über 100.000 Taler, welche sie für den König Sigismund II. August von Polen zum Krieg gegen die Moskowiter von ihnen erhalten haben und versprechen in des Königs und ihrem eigenen Namen, dass das Geld 1569 November 11 (Martini) an mit 6% verzinst und die Zinsen zu Stettin ausbezahlt werden sollen. Zur Sicherheit stellen sie auch wider für sich eine Reihe von Bürgen; meist adlige Herren aus Westpreußen. den 8 tagk Decembris Im Jhar nach Christy Geburdt Tausent funffhundert vndt Ihm Acht vndt Sechzigsten;. Leßken. aufgedrückte Papiersiegel der Aussteller (abgelöst)
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Johann Kostka, Kaspar Gesekame, Christoph Konarsky sowie Stephan und Hans Loytze - alle Beamte in Westpreußen - quittieren den Herzögen Johann Friedrich, Bogislaw XIII., Ernst Ludwig und Barnim XII. von Pommern sowie Bischof Kasimir von Kammin über 100.000 Taler, welche sie für den König Sigismund II. August von Polen zum Krieg gegen die Moskowiter von ihnen erhalten haben und versprechen in des Königs und ihrem eigenen Namen, dass das Geld 1569 November 11 (Martini) an mit 6% verzinst und die Zinsen zu Stettin ausbezahlt werden sollen. Zur Sicherheit stellen sie auch wider für sich eine Reihe von Bürgen; meist adlige Herren aus Westpreußen. den 8 tagk Decembris Im Jhar nach Christy Geburdt Tausent funffhundert vndt Ihm Acht vndt Sechzigsten;. Leßken. aufgedrückte Papiersiegel der Aussteller (abgelöst)
VII. HA, Nichtmärkische Urkunden, Pommern Nr. 33
VII. HA Urkunden
Urkunden >> D. Fremde Urkunden >> D.06 Städte, Länder, Territorien O-Q >> D.06.09 Pommern
1568 Dezember 8.
Archivale
Verweis: Original:"Nichtmärk. Urk., Polen Nr. 27"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:32 MESZ