Im Streit zwischen Abt und Konvent zu Grafschaft mit Bürgermeister, Rat und Gemeinheit der Stadt Schmallenberg wegen der Grenze auf der Seilmecke und am Latroper Berg wird folgender Vergleich geschlossen: Die Grenze soll verlaufen von der alten Linde, die über dem Grafschafter Wege unter Wiedenhovers Land steht, geradewegs die Seilmecke hinauf auf einen Stein zu, der zwischen der Dorrenbecke und dem Preienspringe unter dem Wege gesetzt ist. Dazwischen sollen noch 2 Steine zur besseren Kenntlichmachung gesetzt werden. Vom obersten Stein soll es dann weiter längs des Weges gehen über die Dormecke hinauf bis auf die Höhe zu dem Schneidewege, wo ein Stein gesetzt ist. Von dem Stein geht es dem Fußpfad nach zu der hintersten kahlen Buche, wo jetzt eine junge Buche und ein Stein gesetzt ist. Von der Buche geht es die Seiten hinauf auf einen Stein, der über dem Wege des Bottersiepens steht, von diesem Stein auf einen Stein am Latroper Berge am Wege, von diesem auf einen Baum mitten am Latroper Berge über der Springe, welcher mit Kreuzen abgezeichnet ist, wo auch ein Stein gesetzt worden ist. Von da geht es hinunter auf einen ausgebrannten Baum unter der Springe, wo ebenfalls ein Stein gesetzt ist. Von diesem geht es gerade hinunter auf den Lüttenbeckers Siepen. Ankündigung der Unterschriften: von Seiten des Klosters Kellner Johannes Droste, Gastmeister Georgius Anlage, Konventual Petrus Kessenbroch, Präbendar und Haarvogt Zander Seivers, Gerichtsschöffe Rötger Löntze, Johann Dünnebacke und Hans Sporincken, von Seiten der Stadt Henricus Hoffen, Bürgermeister, Peter Teipel und Jost Löer, Pfennigmeister, Thonies Bergenthal, Henrich Kleinschmidt, Thöniges Lüllchen, Hans Schütte, Tilman Krämer, Thöniges Heimighausen, Johan Steinhans, Johan Sontag

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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