1457 Dez. 22 (die vero Jovis) - Öhringen (in Öringeu ... in stuba mee habitacionis Albrecht Keller (Kelner), Dekan der Stiftskirche in Öhringen (Öringeu) im Bistum Würzburg, Kommissar des Johann Beyer, Archidiakon und Offizial der Würzburger Kirche, beurkundet: Der gen. Offizial hat ihn durch ein wörtlich inseriertes Mandat vom 17. Dez. 1457 (die vero Saturni) beauftragt, auf Bitten von Kloster Schöntal über eine Urkunde, die durch die Nachlässigkeit der Einwohner von Orendelsall (Dorendelsale) beschädigt wurde, ein Notaritsinstrument anfertigen zu lassen. Bruder Konrad [Erlach], Mönch und Syndikus des Klosters Schöntal, sowie Konrad Schulter und Friedrich von Wohlmuthausen (Wolmuthusen), Heiligenpfleger der Kirche in Orendelsall, legten ihm die durch Frau Katharina von Neuenstein (Nuwenstein), Konrad von Neuenstein gen. Schrot und Raban von Neuenstein, Söhne (sun) des Bruders der Katharina, besiegelte Urkunde vom [...] 1384 vor, durch die die gen. Katharina von Neuenstein dem Kunz Gießhübel (Gißubel) von Metzdorf (Metzlißdorff) einen Teil der Wiese gen. [der Brühl], gelegen an der Sall unter Gießhübels Mühle, die in Katharinas Hof der Gießhübel (Gißubel) gehörte, verkauft hatte. Nach Prüfung der Urkunde und nach Anhörung gen. ortskundiger Zeugen beauftragt der A. den Notar, hierüber ein Notariatsinstrument anzufertigen. - Der Notar Matern Torwart, Kleriker des Bistums Würzburg, beglaubigt dies mit seinem Signet und seinem Namen. Zeugen: 1) Georg Heusig und 2) Johann Heller, Kleriker der Bustümer Würzburg und Konstanz Siegler: der A. Ausf. Perg., lat., 2. Insert deutsch, besch., rückseitig mit 1 Streifen aus transparentem Gewebe kaschiert - 1 Sg. anh. - 1 Notariatssignet - Rv.: Instrumentum super Orenderßsall et confinia etc.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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