Bischof Meinher, Propst Ludolf, Dekan Dietrich und das Kapitel zu Naumburg bestätigen, dass sie kein Recht mehr an den Gütern samt Gericht und Nutzungen in Merzdorf (Mertinesdorff) haben. Diese zinsen jährlich 6 Mark und 1 1/2 Vierdung und wurden von dem Bischof Dietrich von Naumburg (1242— 1272) an Propst und Konvent des Nonnenklosters Riesa (Riezowe) verkauft. Von diesem hatte sie der Naumburger Thesaurar Magister Gebhard erworben, der sie an den Schreiber Gottfried in Freiberg (Vriberc) weiterverkauft hat. Letzterer soll darüber freie Verfügungsgewalt haben (Provenienz Kapitel Meißen).

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Sächsisches Staatsarchiv
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