Beigelegte Schreiben von Ämtern, Städten, Grundherren, Militärs etc., vor allem wegen Kriegslasten und Kriegsschäden
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11237 Geheimes Kriegsratskollegium, Nr. Loc. 10763/03 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: No. 771
11237 Geheimes Kriegsratskollegium
11237 Geheimes Kriegsratskollegium >> 06. Administrative Angelegenheiten >> 06.03. Verpflegung und Ausgaben für nichtsächsische Truppen sowie Kriegsleistungen
1637
Enthält u. a.: Bewachung der Amtshäuser in Arnshaugk und Ziegenrück.- Gesuch des Stadtrats von Leipzig um Verschonung von Einquartierungen.- Gesuch des Rittmeisters Kießling um Zuweisung eines Quartiers für sein Regiment.- Bericht des Schössers in Arnshaugk über Plünderungen durch Soldaten in Kolba sowie über die in Triptis und Auma logierenden Soldaten.- Wachtmeister Dietrich von Taube.- Kommissar Hauboldt von Schleinitz.- Obrist Wilhelm Brink.- Gesuch von Joachim von Maltitz, Hans Heinrich von Kottwitz und Hans Georg von der Sahla um Verhaltensanweisung gegenüber räuberischem Gesindel.- Obristleutnant Ponickau.- Versorgungslage in Rochlitz.- Gesuch des Stadtrats von Freiberg um Abzug der dort logierenden Truppen.- Gesuch des Obristen Christoph von Kalckreuther um Überstellung seiner in Dresden verhafteten Reiter zum Regiment.- Gesuch des Stadtrats von Rochlitz um Aufhebung des Verbots zum Bierverkauf in anderen Orten.- Gesuch des Stadtrats von Mügeln um Verschonung von Einquartierungen.- Gesuch von Jacob Hecke, Fährmann in Loschwitz, um Aushändigung seiner zum Bau einer Schiffbrücke verwendeten Fähre.- Gesuch des Stadtrats von Leipzig um Abzug des dort logierenden Schleinitzischen Regiments.- Gesuch des Instrumentisten Zacharias Hertel aus Dresden um Einquartierung von nur einem Soldaten in seinem Haus.- Gesuch des Kanzlisten Christoph Pflock aus Dresden um Verschonung von Einquartierungen.- Bericht der Stiftsregierung Zeitz über Plünderungen durch das Schleinitzische Regiment.- Gesuch des Stadtrats von Pirna um Abzug der zu verpflegenden Büchsenmeister August Jenichen, Mathes Hartwig und Georg Grünberger.- Gesuch von Johannes Bonitius um Aushändigung der Fähre in Boritz.- Gesuch von Hans Löser aus Lichtenburg um Wiederherstellung der Sicherheit auf den Straßen.- Gesuch des Stadtrats von Langensalza um Abzug der dort zurückgebliebenen kranken Soldaten.- Bericht von Hauboldt von Schleinitz über den Angriff auf die Stadt Meißen.
Geheime Kriegskanzlei
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:44 MEZ
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- 06.03. Verpflegung und Ausgaben für nichtsächsische Truppen sowie Kriegsleistungen (Gliederung)