Die Lehen und Güter zu Ballstedt [Gem., Lkr. Weimarer Land], Molschleben [Gem. in der Verwaltungsgem. Nesseaue, Lkr. Gotha] und Remstädt [Ortsteil...
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Urk. 14, 12049
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Schultes, Nr. 2
A I u, Schultes sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Schr-Schu >> Schultheiß
1739 November 03
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Lehen und Güter zu Ballstedt [Gem., Lkr. Weimarer Land], Molschleben [Gem. in der Verwaltungsgem. Nesseaue, Lkr. Gotha] und Remstädt [Ortsteil der Landgem. Nessetal im Lkr. Gotha], wie diese der verstorbene Vater der 1707 Belehnten, Martin Volkmar Schultheiß, mit Zustimmung des Lehnsherrn von Heinrich Johann Vogel zu Ballstedt an sich gebracht hatte. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Sibylla Christina Schultheiß, geborene Thun
Vermerke (Urkunde): Siegler: Sibylla Christina Schultheiß, geborene Thun
Belehnte/r: Sibylla Christina Schultheiß, geborene Thun, Witwe des Volkmar Nikolaus Schultheiß, in Vormundschaft ihrer Söhne Johann Wilhelm und Karl Friedrich, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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