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Beschwerden und Eingaben verschiedener Personen über Gegenstände des Zivilrechts
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 31 Geheimer Rat I
Geheimer Rat I >> 5. Justizdepartement
1818-1819
Enthält u. a.: Das fürstlich hohenlohe-waldenburg-schillingsfürstische Debitwesen; Beschwerden der Gräfin Caroline von Pückler zu Farnbuch in der Erbfolgekreissache wegen Limpurg-Gaildorf gegen den Grafen Friedrich von Pückler und dessen Sohn; Bitten der Kelterbesitzer Vögelen, Mack und Zierlen aus Stuttgart um Entschädigung für die ihnen durch die Verlegung der Keltern außerhalb der Stadt entstandenen Nachteile; Weinbesoldungsanspruch des katholischen Pfarrers Haefele aus Pfedelbach an das fürstlich hohenlohe-schillingsfürstische Oberrentamt in Waldenburg (beide Hohenlohekreis); Wildschadensersatzforderungen der Gemeinde Unterheinriet (Lkr. Heilbronn) an den Fürsten von Löwenstein; Hausmieten der durch die neue Staatsverwaltung in andere Wohnorte versetzten königlichen Staatsdiener
1 Bü
Archivale
Haefele; Pfarrer
Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst, von; Familie
Löwenstein, Fürst von
Mack, Kelterbesitzer
Pückler, Caroline von; Gräfin
Pückler, Friedrich von; Generalmajor, 1786-1856
Vögelen; Kelterbesitzer
Zierlen; Kelterbesitzer
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.