Verkauf einer Erbrente
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E1 A 80
Vorl. Nr.: 84
80
E1 A Urkunden
Urkunden >> Gesammelte Urkunden
10. Januar 1546
Enthält: Hinrich Nuiß, wohnhaft zu Freialdenhoven (Freden-), und seine Frau Naellgen verkaufen gegen eine Summe Geld an Gertruidt Reinartzs, wohnhaft zu Freialdenhoven, eine Erbrente von 2 Malter Roggen Aldenhovener Maßes bis zu 3 Pfennig unter dem besten Pachtkorn (guitz genes waill bereiden paechtskorns, niest drin penningen alle wegs des besten erfflicher korn gulden). Zu liefern ist die Rente jährlich auf St. Andreastag [30. Nov. ] . Zum Unterpfand setzen sie 1 1/2 Hau (hauwe) Holz erblicher jährlicher schaeren im Fredenaldenhovener Loe, weiter 1 1/2 Morgen Artland ain dem Roessen gard seitlich neben Jungfer Boetzs van Buschvelt und Rolandt van Haboch, das zur Verfügung stehen soll im Falle der Nichtzahlung der Rente gemäß Landrecht. Die Ablöse kann erfolgen mit 32 Goldgulden kurfürstl. Währung in Silber- und Goldgeld.
Archivale
Aussteller: Siegler: da bei der vor Richter und Schöffen zu Freialdenhoven verhandelten Sache die Schöffen zu Freialdenhoven kein gemeinsames Schöffensiegel haben, die Schöffen des Hauptgerichts Jülich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:08 MEZ