Dzondi, Karl Heinrich * 25.09.1770 in Oberwinkel (Sachsen), 01.06.1835. Mediziner; seit 1811 ordentlicher Professor der Chirurgie an der Medizinischen Fakultät der Universität Halle (Saale). Bd. 1
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I. HA Rep. 76, Vf Lit. D Nr. 2 Bd. 1
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.04 Buchstabe D
1817 - 1822
Enthält u.a.:
- Karl Heinrich Dzondi, Apologie gegen angeschuldigte Anhänglichkeit an die französische Regierung und unzweckmäßige Verwaltung der Chirurgischen Klinik, Halle (Saale) 1817, darin Angabe zu des Herrn Meckel berichtigendem Nachtrag zu seinem Werk (Druckschrift)
- Streitigkeiten mit dem Professor der Medizin [Dr. Johann Friedrich] Meckel aus Halle (Saale) über die Herausgabe der Schrift (Pasquill) Apologie, 1817
- Beschwerde über den Entzug der Direktion der Chirurgischen Universitätsklinik, 1817
- Beurlaubung und Unterstützungen für wissenschaftliche Reisen u.a. nach Paris
- Hinweis auf die Gründung eines Chirurgischen Institutes aus eigenen Mitteln
- Herausgabe einer medizinischen Zeitschrift
- Reisebericht seiner Fahrt nach Paris, 1821
- Bewilligung einer Dekanatsstelle an der Medizinischen Fakultät der Universität Halle (Saale) für Dzondi und Kurt Sprengel, 1822
- Kurze Beleuchtung und Wiederlegung der Verleumdung von Professor [Dr. Johann Friedrich]Meckel gegen Dzondi
- Beantragung der Versetzung in eine andere Anstellung oder Universität, 1818
- Hinweis auf Unstimmigkeiten mit Professor [Karl August]Weinhold, Professor und Direktor der Chirurgischen Klinik an der Universität Halle (Saale), und dessen Hoffnung auf Versetzung Dzondis, 1819
- Übersicht der Zuhörer einer Vorlesung über allgemeine Chirurgie 1819
- Übersicht der immatrikulierten Studenten der Medizin seit 1820
- Übersicht von Patienten im Chirurgischen Institut und deren Apothekerkosten, 1820-1821
- Hinweis auf die Vergabe der Direktion der Klinik und der damit verbundenen Professur der Chirurgie an der Universität Halle (Saale) an Professor Dr. Peter David Kruckenberg, 1822.
- Karl Heinrich Dzondi, Apologie gegen angeschuldigte Anhänglichkeit an die französische Regierung und unzweckmäßige Verwaltung der Chirurgischen Klinik, Halle (Saale) 1817, darin Angabe zu des Herrn Meckel berichtigendem Nachtrag zu seinem Werk (Druckschrift)
- Streitigkeiten mit dem Professor der Medizin [Dr. Johann Friedrich] Meckel aus Halle (Saale) über die Herausgabe der Schrift (Pasquill) Apologie, 1817
- Beschwerde über den Entzug der Direktion der Chirurgischen Universitätsklinik, 1817
- Beurlaubung und Unterstützungen für wissenschaftliche Reisen u.a. nach Paris
- Hinweis auf die Gründung eines Chirurgischen Institutes aus eigenen Mitteln
- Herausgabe einer medizinischen Zeitschrift
- Reisebericht seiner Fahrt nach Paris, 1821
- Bewilligung einer Dekanatsstelle an der Medizinischen Fakultät der Universität Halle (Saale) für Dzondi und Kurt Sprengel, 1822
- Kurze Beleuchtung und Wiederlegung der Verleumdung von Professor [Dr. Johann Friedrich]Meckel gegen Dzondi
- Beantragung der Versetzung in eine andere Anstellung oder Universität, 1818
- Hinweis auf Unstimmigkeiten mit Professor [Karl August]Weinhold, Professor und Direktor der Chirurgischen Klinik an der Universität Halle (Saale), und dessen Hoffnung auf Versetzung Dzondis, 1819
- Übersicht der Zuhörer einer Vorlesung über allgemeine Chirurgie 1819
- Übersicht der immatrikulierten Studenten der Medizin seit 1820
- Übersicht von Patienten im Chirurgischen Institut und deren Apothekerkosten, 1820-1821
- Hinweis auf die Vergabe der Direktion der Klinik und der damit verbundenen Professur der Chirurgie an der Universität Halle (Saale) an Professor Dr. Peter David Kruckenberg, 1822.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.220250000, 13:32 MESZ
Hierarchie
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