Ritter Heinrich Winter v. Alzey, Gerhard v. Odenbach, genannt v. Kropsburg, Gebrüder Gernold und Gerhard v. Wolfskehlen bekunden, dass sie dabeige...
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B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1165-1400
1392 Oktober 20
Ausf., Perg., von 4 anh. Sg. Nr. 2 stark, Nr. 1, 3 und 4 leicht besch.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1392, Sonntag nach St. Gallentag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Heinrich Winter v. Alzey, Gerhard v. Odenbach, genannt v. Kropsburg, Gebrüder Gernold und Gerhard v. Wolfskehlen bekunden, dass sie dabeigewesen sind, wie die Kämmerer v. Worms mit der Stadt Worms eine (inserierte) Rachtung geschlossen haben (Nr. 120)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Boos, Urkundenbuch Worms II Nr. 977
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Winther v. Alzey, Heinrich, Ritter
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Odenbach gen. Kropsburg, Gerhard v.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Wolfskehlen, Herren v.:Gernold
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Wolfskehlen, Herren v.:Gerhard
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Worms, Stadt:Bürgermeister
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Worms, Stadt:Rat
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Worms, Stadt:Gemeinde (Bürgerschaft)
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Familie
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Kropsburg=Odenbach gen. Kropsburg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rachtung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judengericht
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gerichtsstandsprivileg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Hofgerichtsbarkeit
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Satzung
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Heinrich Winter v. Alzey, Gerhard v. Odenbach, genannt v. Kropsburg, Gebrüder Gernold und Gerhard v. Wolfskehlen bekunden, dass sie dabeigewesen sind, wie die Kämmerer v. Worms mit der Stadt Worms eine (inserierte) Rachtung geschlossen haben (Nr. 120)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Boos, Urkundenbuch Worms II Nr. 977
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Winther v. Alzey, Heinrich, Ritter
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Odenbach gen. Kropsburg, Gerhard v.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Wolfskehlen, Herren v.:Gernold
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Wolfskehlen, Herren v.:Gerhard
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Worms, Stadt:Bürgermeister
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Worms, Stadt:Rat
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Worms, Stadt:Gemeinde (Bürgerschaft)
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg, Familie
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Kropsburg=Odenbach gen. Kropsburg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rachtung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Judengericht
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Gerichtsstandsprivileg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Hofgerichtsbarkeit
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Satzung
Judaica 103: Heinrich Winther v. Alzey, Gerhard v. Odenbach gen. Kropsburg sowie die Gebrüder Gernold und Gerhard v. Wolfskehlen bekunden, daß sie am Vortag zwischen den Bürgermeistern, dem Rat und der Bürgerschaft der Stadt Worms einerseits und der Familie der Kämmerer v. Worms andererseits eine Rachtung geschlossen haben. Danach soll die Stadt die Kämmerer an ihren althergebrachten Rechten, besonders an dem ihnen zustehenden Judengericht, unbehindert lassen. Außerdem soll die Stadt über die Kämmerer kein Gericht halten dürfen, da diese nur vor einem jeweiligen Bischof von Worms zu Recht stehen sollen. Lediglich die Hochgerichtsbarkeit über das Gesinde der Kämmerer soll der Stadt zustehen. Die abgeschlossene Satzung soll über insgesamt 50 Jahre gelten. - Datierung: 1392 Oktober 20 - Originaldatierung: Sonntag nach Gallentag - Formalbeschreibung: Pergament, Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ