Mainz, 1606.03.28. (Richter Konrad Kennicken). Hans Fink u.s.Fr. Anna, Peter Sprengel und Werner Dötzel als Vormünder, Heinrich Hail und Moritz Munch für seine Frau Göden, verkaufen ihren Töchtern, Tochtermännern und Schwagern Rudolf Hail u.s.Fr. Barbara, Georg Frick u.s.Fr. Elisabeth ein Haus in der kleinen Langgasse, zwischen Georg Heinrich und Werner Dötzel, mit anstoßendem Garten, zinsfrei. Kaufpreis: 540 fl., wovon die Käufer ihren gebührenden Anteil einbehalten haben, während die Barzahlung des Rests versprochen wird. Georg Frick soll auf 3 1/2 Werkschuh einen Zugang zum Brunnen haben. Z.: Paulus Bethwießer und Nikolaus Beck.
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Mainz, 1606.03.28. (Richter Konrad Kennicken). Hans Fink u.s.Fr. Anna, Peter Sprengel und Werner Dötzel als Vormünder, Heinrich Hail und Moritz Munch für seine Frau Göden, verkaufen ihren Töchtern, Tochtermännern und Schwagern Rudolf Hail u.s.Fr. Barbara, Georg Frick u.s.Fr. Elisabeth ein Haus in der kleinen Langgasse, zwischen Georg Heinrich und Werner Dötzel, mit anstoßendem Garten, zinsfrei. Kaufpreis: 540 fl., wovon die Käufer ihren gebührenden Anteil einbehalten haben, während die Barzahlung des Rests versprochen wird. Georg Frick soll auf 3 1/2 Werkschuh einen Zugang zum Brunnen haben. Z.: Paulus Bethwießer und Nikolaus Beck.
U / 1606 März 28 (in 5 / 22)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
28.03.1606
Stadtgericht Mainz
In 5 / 22, fol. 270 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ